FONDOLÍMPICA

Consejos, Ideas, Recomendaciones

Ab Wann Altert Man Am Schnellsten?

Ab Wann Altert Man Am Schnellsten

  1. Startseite
  2. Ratgeber
  3. Gesundheit

Erstellt: 13.04.2021, 14:30 Uhr Kommentare Teilen Sie treffen häufig Freunde? Dann machen Sie einiges richtig, wie ein Altersforscher meint. © www.imago-images.de Eine neue Studie will belegen, dass wir nicht schleichend altern, sondern stufenweise – nämlich in drei Jahrzehnten. Proteine im Blut spielen eine wesentliche Rolle.

Warum sehen manche Menschen mit 40 Jahren aus wie 30? Die genetische Veranlagung spielt eine wesentliche Rolle, doch auch der Lebensstil wirkt sich immens auf unseren Alterungsprozess aus. Eine neue Studie von US-Wissenschaftlern der Stanford University will jetzt herausgefunden haben, dass das biologische Altern kein schleichender Prozess ist, sondern sprunghaft geschieht – nämlich im vierten, siebten und achten Lebensjahrzehnt,

Diese drei Lebensalter seien für das biologische Altern entscheidend, weil sie enorme Veränderungen für den Körper mit sich bringen, so die Forscher. Für die Untersuchung hatten die Stanford-Forscher das Blutplasma von 4.263 Menschen zwischen 18 und 95 Jahren analysiert und auf 2.925 Plasmaproteine hin untersucht.

Sie kamen zu dem Ergebnis, das sich in den 30ern, 60ern und 70ern die Anzahl der Proteine im Blutplasma erheblich verändert. Diese „Alterungssprünge” des Körpers hätten unter anderem Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten, „Dieser neue Ansatz zur Untersuchung des Alterns führte zur Identifizierung unerwarteter Signaturen und Pfade, die potenzielle Angriffspunkte für altersbedingte Krankheiten bieten könnten”, heißt es in der Studie.

Lesen Sie auch : Anti-Aging durch Stress-Abbau – Diese Tipps halten Ihre Zellen jung.

Wann Altern wir am meisten?

Bei den Altersstufen 34, 60 und 78 zeigten sich auf der Proteinebene die meisten Veränderungen. Sprich, in diesen Lebensjahren altern wir am meisten. Nun aber haben Wissenschaftler der kalifornischen Stanford University herausgefunden, dass es tatsächlich Altersstufen gibt, in denen wir schneller altern.

In welchem Alter fängt der Körper an zu Altern?

Biologisch gesehen, zwanzig Jahre älter – Als alle Probanden 38 Jahre alt waren, stellten die Forscher um Studienleiter Daniel Belsky von der Duke University fest, dass das tatsächliche Alter der meisten Teilnehmer mehr oder weniger dem biologischen Alter entsprach.

  • Allerdings: “Es gab einige 38-Jährige, die vom biologischen Alter her zehn Jahre jünger waren.
  • Und einige Probanden wirkten, rein vom Datensatz her, wie 60-Jährige”, erklärt Tina Kießling aus der DRadio-Wissen-Nachrichtenredaktion.
  • Probanden, die ein hohes biologisches Alter hatten, sahen auch bei den kognitiven Fähigkeiten alt aus.

Also beim Denken, Lernen oder Erinnern.” Tina Kießling, DRadio-Wissen-Nachrichtenredaktion Daniel Belsky hofft, dass die Untersuchung dabei hilft, den Alterungsprozess besser zu verstehen. Denn der demographische Wandel und die damit einhergehenden Krankheiten werden bisher meist an alten Menschen untersucht.

  1. Es wär viel besser, man könnte eher ansetzen und es gar nicht erst so weit kommen lassen”, sagt Tina Kießling.
  2. Eine gute Nachricht gibt es aber auch: Denn laut Daniel Belsky kann man nur rund 20 Prozent des biologischen Alters durch Gene erklären.
  3. Der Rest des Alterungsprozesses entsteht durch Umwelteinflüsse – und die haben auch mit der Art zu tun, wie man sein Leben führt.

Außerdem: Es gibt keinen Zeitpunkt, an dem das Alter im Körper so richtig losgeht. Die Organe altern unterschiedlich, meistens zeigen sie aber zwischen 30 und 40 die ersten Verschleißerscheinungen.

Was verlangsamt Altern?

Gewohnheiten überdenken – Neben einer ausgewogenen Ernährung beugt auch regelmäßige Bewegung ­dem Altern vor. Die WHO empfiehlt mindestens 2,5 Stunden Aktivität pro Woche. „Nichtrauchen und ein möglichst geringer Konsum von Alkohol wirken sich ebenfalls positiv auf die Gesundheit und die Lebenserwartung aus”, fügt der IDEAL-Experte hinzu.

Welche Menschen Altern langsamer?

Menschen mit hoher Selbstkontrolle altern langsamer – Die untersuchte rund 1000 NeuseeländerInnen über eine lange Zeitspanne, und zwar vom dritten bis zum 45. Lebensjahr. Man erhoffte sich dadurch Erkenntnisse über gesundes Altern zu gewinnen. „Unsere Bevölkerung wird älter und lebt länger mit altersbedingten Krankheiten.

  • Es ist wichtig, Wege zu finden, um Menschen zu helfen, sich erfolgreich auf die Herausforderungen des späteren Lebens vorzubereiten und mehr Jahre ohne Behinderung zu leben”, erklärt Dr.
  • Richmond-Rakerd, der Leiter der Studie.
  • Wussten Sie schon: Die Teilnehmenden wurden als Kinder auf ihre Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung getestet.

Dazu gehörten beispielsweise das Maß an Kontrollverlust, impulsiver Aggression, Hyperaktivität oder Unaufmerksamkeit. Im Erwachsenenalter wurden sie dann auf ihre physiologischen Alterserscheinungen getestet. Das Ergebnis: Die Personen, welche als Kinder die meiste Selbstbeherrschung aufwiesen, alterten über verschiedene Organsysteme hinweg langsamer, hatten niedrigere Alterswerte im Gehirn, gingen schneller und wirkten auf Gesichtsfotos, die unabhängigen Bewertern gezeigt wurden, jünger.

Wie kann ich das Altern stoppen?

Damit greifen Sie Ihre Telomere an und werden älter – Wenn wir altern, weil unsere Telomere sich verkürzen, wie können wir dann die Alterung effektiv stoppen oder sie zumindest aufhalten? Da gibt es einige gute Tipps im Bereich Anti Aging, wie Sie Ihr Leben verbessern und dem Verfall effektiv entgegenwirken können.

Bewegungsmangel chronischen Stress im Beruf Vereinsamung Mangel an Vitaminen Multitasking (wichtige Aktivitäten gleichzeitig betreiben) zu wenig Schlaf gegen Ihren persönlichen Biorhythmus leben

Diese äußeren Umstände machen Sie vorzeitig älter:

Nikotingenuss zu viel UV-Strahlung Alkohol giftige Chemikalien, die Sie über die Nahrung aufnehmen (Pestizide) Schadstoffe wie Cadmium

Zudem kann eine falsche Ernährung zu Zellstress führen. Also vermeiden Sie, soweit es geht, Fast Food und industriell verarbeitete Lebensmittel, Zucker in jeder Form, raffinierte Kohlenhydrate (Weißmehl), rotes Fleisch, stark gesüßte Limonaden und alle anderen zuckerhaltigen Getränke (Orangensaft aus der Flasche oder Dose), Alkohol in jeder Form, Chips und frittierte Speisen (Pommes frites), Wurst und Würstchen.

Schlafen Sie mindestens sieben Stunden pro Nacht. Ab 65 Jahren sollten es acht Stunden sein, um das Altern nachhaltig zu stoppen. Zum Anti Aging gehört regelmäßiger Sport, den Sie aber nicht übertreiben sollen. Drei Stunden in der Woche sind schon ein guter Anfang, um Ihr Leben zu verlängern und das Aging aufzuhalten. Zu empfehlen sind: Aerobic, Intervall-Training oder Yoga und alle Sportarten, die Dauerleistungen erfordern (laufen, schwimmen, radeln etc.). Das schafft gute Laune und Lebensfreude, das brauchen Sie für ein sinnvolles Anti Aging Programm. Bringen Sie Ihr persönliches Umfeld in Ordnung, denn Dauerstreit macht alt und kann möglicherweise auch die Lebensdauer verkürzen. Suchen Sie positive Freundschaften, entwickeln Sie soziale Aktivitäten, pflegen Sie Ihre Partnerschaft und suchen Sie eine Wohngegend, in der das Wort Nachbarschaft noch positiv besetzt ist. Natürlich gehört die Ernährung mit zu den besten Waffen gegen das Altern. Beim natürlichen Anti Aging helfen: Frisches Gemüse und Obst aus pestizidfreier Bio-Produktion, Vollkornprodukte und Nüsse. Ein guter Tipp: Jeden Tag eine Handvoll Nüsse oder Samen essen. Gut ist alles, was viele Vitamine enthält. Mit ins Programm für Anti Aging gehören Hülsenfrüchte und hochwertiges Eiweiß, Wenn Sie erfolgreich Anti Aging betreiben wollen, dann brauchen Sie unbedingt reichhaltig Omega-3-Fettsäuren, Die bauen Ihren Zellstress ab. Gesunde Omega-3-Fettsäuren finden Sie in diesen Fischen: Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch. Trinken Sie viel, denn auch das ist Anti Aging. Nehmen Sie als Durstlöscher Mineralwasser (am besten ohne Kohlensäure), Ihr ganz normales Leitungswasser, grünen Tee oder Früchtetees.

See also:  Leukozyten Zu Hoch Ab Wann GefHrlich?

Ist es möglich nicht zu Altern?

Noch nicht reif zur Anwendung bei Menschen – In einer Untersuchung des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns in Köln hatte allerdings schon eine kurze Behandlung von Versuchstieren mit Rapamycin positive Auswirkungen. Die Anwendung bei Menschen werde dadurch wahrscheinlicher, so die beteiligten Forschenden.

  • Denn während eine dauerhafte Einnahme wegen der Nebenwirkungen nicht möglich ist, könnte ein Kurzzeitbehandlung deutlich besser vertragen werden.
  • Ebenfalls als mögliche Anti-Aging-Kur gehandelt wird eine Kombination des Krebswirkstoffs Dasatinib und der Substanz Quercetin.
  • In Laborversuchen sorgte sie dafür, die Zahl gealterter Zellen zu reduzieren, und konnte dadurch das Leben von Mäusen verlängern.

Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Bisher ist aber keine der Substanzen ausreichend erforscht oder sicher genug, um sie als Anti-Aging-Mittel anzubieten. Als risikofreie Methode, um die Chance auf ein langes Leben zu erhöhen, gilt vorerst nur ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und Bewegung bis ins Alter.

Wann beginnt das biologische Altern?

  1. Startseite
  2. Leben
  3. Gesundheit

Erstellt: 28.06.2023, 09:16 Uhr Kommentare Teilen Eine neue Studie will belegen, dass wir nicht schleichend altern, sondern stufenweise – nämlich in drei Jahrzehnten. Proteine im Blut spielen eine wesentliche Rolle. Warum sehen manche Menschen mit 40 Jahren aus wie 30? Die genetische Veranlagung spielt eine wesentliche Rolle, doch auch der Lebensstil wirkt sich immens auf unseren Alterungsprozess aus.

Eine neue Studie von US-Wissenschaftlern der Stanford University will jetzt herausgefunden haben, dass das biologische Altern kein schleichender Prozess ist, sondern sprunghaft geschieht – nämlich im vierten, siebten und achten Lebensjahrzehnt, Diese drei Lebensalter seien für das biologische Altern entscheidend, weil sie enorme Veränderungen für den Körper mit sich bringen, so die Forscher.

Für die Untersuchung hatten die Stanford-Forscher das Blutplasma von 4.263 Menschen zwischen 18 und 95 Jahren analysiert und auf 2.925 Plasmaproteine hin untersucht. Sie kamen zu dem Ergebnis, das sich in den 30ern, 60ern und 70ern die Anzahl der Proteine im Blutplasma erheblich verändert.

Diese „Alterungssprünge” des Körpers hätten unter anderem Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten, „Dieser neue Ansatz zur Untersuchung des Alterns führte zur Identifizierung unerwarteter Signaturen und Pfade, die potenzielle Angriffspunkte für altersbedingte Krankheiten bieten könnten”, heißt es in der Studie.

Lesen Sie auch : Anti-Aging durch Stress-Abbau – Diese Tipps halten Ihre Zellen jung.

Was verzögert das Altern?

Wer mit Ende vierzig noch aussieht wie im dreißigsten Lebensjahr, der hat in Bezug auf Anti-Aging alles richtig gemacht: eine ausgewogene, gesunde Ernährung, viel Bewegung, keine Zigaretten und wenig Alkohol zählen zu einigen der Faktoren, die für ein junges Aussehen im Alter sorgen.

Warum Altern Europäer schneller?

Kosmetische Forschung: Alle altern, aber anders

News31.03.2005Lesedauer ca.2 Minuten

Die Entstehung von Gesichtsfalten nimmt bei Europäerinnen einen anderen Verlauf als bei Asiatinnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Chanel-Zentrums für epidermische und sensorische Forschungen (C.E.R.I.E.S.) unter der Leitung des Wiener Dermatologen Erwin Tschachler.

Demnach weisen Europäerinnen bereits in jungen Jahren zu einem hohen Prozentsatz Stirnfalten auf, während Asiatinnen bis zu ihrem fünfzigsten Lebensjahr weit gehend davon verschont bleiben. Haben sie jedoch die Fünfzig überschritten, altern sie wiederum schneller als ihre europäischen Altersgenossinnen.

Asiatinnen unter fünfzig wirken um zehn Jahre jünger als gleichaltrige Europäerinnen, haben sie jedoch erst einmal Falten, vertiefen sich diese dafür umso schneller, erklären die Forscher. Die Gründe dafür sind noch nicht geklärt. Tatsache sei aber, dass Koreanerinnen über eine dickere Epidermis verfügen und ihre Haut akribisch vor Sonneneinstrahlung schützen.

  • Bei den Europäerinnen sind eine starke Mimik, Tabakkonsum und Sonnenbaden für eine frühe Alterung mit verantwortlich.281 Französinnen, 258 Japanerinnen und 298 Koreanerinnen im Alter von 18 bis 80 Jahren nahmen an der Untersuchung teil.
  • Dabei waren bei den Französinnen Mimikfalten ab dem 18.
  • Lebensjahr zu beobachten.51 Prozent der zwischen 18- und 34-Jährigen hatten sichtbare Falten auf der Stirn.

Bei den Japanerinnen waren Falten erst ab dem 35. Lebensjahr bemerkbar.56 Prozent von ihnen hatten im Alter zwischen 35 und 49 Jahren Falten zwischen Nase und Mund, 49 Prozent Fältchen auf der Stirn. Im fortgeschrittenen Alter kehrte sich das Blatt um.82 Prozent der Japanerinnen über 65 wiesen nun starke Stirnfalten auf.

Bei den Französinnen waren es 51, bei den Koreanerinnen 72 Prozent. Falten unter den Augen hatten 72 Prozent der Koreanerinnen, 74 Prozent der Japanerinnen und 56 Prozent der französischen Frauen. Ungefähr Gleichstand herrschte bei den Steilfalten zwischen den Augenbrauen, die sich bei allen eingegraben hatten.

Starke Krähenfüße waren eher selten. Oberlippen-Fältchen sind laut den Forschern eine “europäische Ausnahmeerscheinung”. Sie werden bei Europäerinnen in der Regel ab 50 gut sichtbar, bei asiatischen Frauen erst ab 65. Überdies erreichen sie nur bei 30 Prozent der Asiatinnen eine deutliche Ausprägung, während 51 Prozent der Französinnen damit zu kämpfen haben.

See also:  Wann Kommt Die Queen Mary 2 Nach Hamburg 2022?

DigitalausgabenPrintausgabenTopsellerBundles

: Kosmetische Forschung: Alle altern, aber anders

Warum altern manche so schnell?

Ernähren wir uns fettig, trinken Alkohol, rauchen oder liegen zu lange in der Sonne, setzen wir unseren Körper biologischem Stress aus. Dadurch kommt es sowohl bei jungen als auch bei älteren Menschen zu molekularen Schäden, zum Beispiel in der DNA. Solche Schäden treten in jeder Minute tausendfach auf.

Warum scheinen manche Menschen langsamer zu altern?

Umwelteinflüsse verändern Enzym – Dank einer sehr aktiven Telomerase würden viele wichtige Zellen des Körpers praktisch nicht altern, weiss Blackburn, zum Beispiel Stammzellen, Keimzellen, die Knochenmarkzellen, welche laufend das Immunsystem erneuern, aber auch manche einfache Körperzellen und fatalerweise fast alle Arten von Krebszellen.

  • Die Indizien häufen sich, dass Umwelteinflüsse die Aktivität der Telomerase verändern und somit entscheidenden Einfluss auf Krankheitsanfälligkeit und Lebensdauer haben.
  • Zumindest bei Hefepilzen ist der Zusammenhang bereits belegt: Starker Umweltstress kann zur Abschaltung der Telomerase führen, was das Leben der Einzeller verkürzt.

Auch bei Menschen gibt es erste Hinweise auf einen Zusammenhang: Bei einer extrem seltenen Erbkrankheit ist eines der beiden Gene für Telomerase defekt. Die Betroffenen müssen schon in frühen Jahren sterben. Was Elizabeth Blackburn aber besonders nachdenklich stimmt, sind neueste Untersuchungen über den Einfluss lang anhaltender, kaum zu bewältigender Belastungen: «Chronischer psychologischer Stress verkürzt die Telomere.» Menschen in Extremsituationen, die zum Beispiel alleine einen dementen Angehörigen pflegen müssen, haben deutlich erhöhte Stresshormonspiegel und eine verringerte Aktivität des zellverjüngenden Enzyms Telomerase.

  1. Ähnliche Folgen konnten Forscher inzwischen übrigens auch bei Menschen mit anhaltenden Essstörungen und bei Rauchern ausmachen.
  2. Eine aktuelle Untersuchung mit eineiigen Zwillingen zeigte zudem, dass Sportler deutlich längere Telomere haben als ihre bewegungsfaulen, genetisch identischen Geschwister.
  3. Angesichts solcher Erkenntnisse zweifle heute kaum noch jemand daran, «dass sowohl die Genetik als auch Umwelteinflüsse die Telomere verändern und so die Lebensspanne beeinflussen können», sagt Blackburn.

Immer wenn es um den Einfluss der Umwelt auf das Erbgut geht, kommt die sogenannte Epigenetik ins Spiel. Diese neue Wissenschaft erforscht chemische Reaktionen, mit denen eine Zelle dauerhaft bestimmte Gene an- oder abschalten kann.

Was essen gegen Altern?

Wissen zum Mitnehmen – Wenn unser biologisches Alter voranschreitet, sind wir auch vor den äußerlichen Veränderungen nicht gefeit. Hautalterung findet statt, ob wir es wollen oder nicht. Jedoch können Sie mit einem gesunden Lebensstil, der erholsamen Schlaf, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Sport und eine ausgewogene Ernährung beinhaltet, positiv Einfluss nehmen.

Dabei gilt es, Faktoren wie Rauchen, langes Sonnenbaden und entzündungsfördernde Stoffe wie Zucker, Alkohol, Arachidonsäure aus Schweinefleisch sowie Transfette aus Gebäck und Chips in der Ernährung gering zu halten. Vor allem beim Essen können Sie großen Einfluss nehmen. Manche Lebensmittel sind wahre Anti-Aging-Wunder: Dunkle Beere, Spinat und grüner Tee etwa enthalten Antioxidantien, die unsere Zellen schützen.

Ebenso haben Walnüsse und Fisch mit ihren Omega-3-Fettsäuren eine unterstützende Wirkung für schöne Haut. Proteine aus tierischen Produkte und pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten und Nüssen helfen, kleine Hautschäden zu reparieren. Smarte Partner – TK und EAT SMARTER Gemeinsam mit der TK haben wir großes Interesse daran, Sie über wichtige Themen rund um Gesundheit und Ernährung aufzuklären.

Warum sehe ich jünger aus als ich bin?

1. WIR SEHEN IMMER JÜNGER AUS – Verantwortlich dafür, dass wir überhaupt altern, ist unser Hormonsystem, gesteuert vom Hypothalamus im Hirn. Er regelt auch Schlaf, Nahrungsaufnahme, Sexualverhalten – und eben den Alterungsprozess. In jungen Jahren läuft die Hormonausschüttung auf Hochtouren, im Laufe des Lebens lässt sie nach.

  • Die Folge: Mit der Zeit verschleißen die Körperzellen und ihre Erbsubstanz – der Körper altert.
  • Aber dank moderner Medizin und angenehmer Lebensumstände verlangsamt sich dieser Prozess.
  • Eines von drei heute geborenen Kindern kann bereits 100 Jahre alt werden.
  • Und ein Blick ins Fotoalbum verrät: Unsere Mütter sahen in unserem Alter schon deutlich älter aus.

Müssen wir ihnen so ja nicht sagen.

Welche Vitamine halten das Altern auf?

Mit Vitaminen gegen die Freien Radikale? – Sogenannte Antioxidantien zählen zu den beliebtesten Anti-Aging -Mitteln. Zu ihnen gehören frei erhältliche Vitaminpräparate, Provitamin A, Vitamin C und E sollen die im Stoffwechsel entstehenden, aggressiven Sauerstoffradikale unschädlich machen und die Körperzellen vor Verschleiß schützen.

Der Chemie- Nobelpreisträger Linus Pauling war einer der ersten, der hohe Dosen Vitamin C am Tag schluckte, um dem Altern vorzubeugen. Linus Pauling wurde 91 Jahre alt. Ob Vitamin C dafür eine der Ursachen war, kann nicht bewiesen werden. Der menschliche Körper verfügt über ausreichend funktionierende Radikalfänger-Systeme.

Vitamine in stark erhöhten Konzentrationen werden vom Körper wieder ausgeschieden und haben keinen Nutzen. Manche Vitamine können in zu hohen Dosen sogar schädlich sein. Zudem gibt es Hinweise, dass freie Radikale wertvoll für die Zellkommunikation und ein gut funktionierendes Immunsystem sind.

Welche Vitamine um jung zu bleiben?

Die Zellen schützen und damit jung bleiben – Antioxidantien wie Vitamin A, C, E, Selen, Q 10, Folsäure und Resveratrol aus Rotwein gelten dabei als unentbehrlich. Ob der Anti-Aging-Cocktail wirkt oder eher nicht und ob er tatsächlich eine Altersbremse ist.

Freie Radikale lassen Zellen altern. Antioxidantien, schlechter als ihr Ruf.

Freie Radikale gelten als der schlimmste Feind der Zellen und damit eine Hauptursache für das Altern, lautet eine Hypothese. Dabei handelt es sich um aggressive sauerstoffhaltige Moleküle. Sie entstehen in den kleinen Kraftwerken der Zellen, den Mitochondrien, während der Umwandlung von Nährstoff in Energie.

See also:  Ab Wann Werden FranzSische Bulldoggen Ruhiger?

Was ändert sich wenn man 30 wird?

Endlich 30: warum dieses Alter so toll sein kann Dirty Thirty: Was wir gewinnen, wenn wir 30 Jahre alt werden Psychologie Veröffentlicht am: 14.04.2022 4 Minuten Lesedauer Die große 30 ist für viele ein Problem. „Mit 30 geht’s bergab, die innere Uhr tickt, der Lack ist ab”, so lauten häufige Vorurteile. © iStock / Todor Tsvetkov Wenn Männer und Frauen 30 werden, beginnt eine Lebensphase, die man umgangssprachlich auch die „Dirty Thirty” nennt – also die „dreckige 30″. Laut Urban Dictionary, einem Online-Wörterbuch für englische Slang-Ausdrücke, beschreibt der Begriff das Alter, in dem manche alleinstehende Frauen, die noch keine Kinder haben, sich aber welche wünschen, erkennen, dass „ihre biologische Uhr tickt”.

  • Als Folge suchen sie aktiver nach einem Partner.
  • Manchmal wird der Ausdruck zudem im Zusammenhang mit wilden Partys zum 30.
  • Geburtstag gebraucht.
  • Doch nicht nur Frauen, auch viele Männer haben mit diesem runden Geburtstag ein Problem und fühlen sich plötzlich alt.
  • Für Singles wird der Wunsch nach Familie oftmals drängender.

Dieser Altersabschnitt kann aber viele Vorteile haben. Der 30. Geburtstag markiert für viele Menschen einen Meilenstein in ihrem Leben und sie fragen sich: Ist man mit 30 alt? Das kommt auf die Sichtweise an: Während man früher ab 30 schon zu den „älteren Semestern” zählte, gelten Personen mit 30 heutzutage noch als junge Erwachsene, die gerade erst durchstarten.

Der Stoffwechsel arbeitet nun etwas langsamer. In der Folge kommt es leichter zu einer Gewichtszunahme, wenn kein Ausgleich über erfolgt. Die Muskeln sind weniger fest, Kraft und Ausdauer lassen langsam nach. Die Haut ist nicht mehr ganz so straff und erste Fältchen können sich zeigen. Viele entdecken die ersten grauen Haare bei sich und der Schopf wird insgesamt dünner.

Hinzu kommt, dass die Fruchtbarkeit von Frauen bereits ab 30 zu sinken beginnt. Auch psychisch kann sich ab 30 einiges ändern. Die Zeit zwischen 30 und 40 gilt nicht umsonst als die „Rushhour des Lebens”, weil diese Phase mit sehr herausfordernden Ereignissen verbunden sein kann.

Hierzu gehören die Karriere, eventuell Kinder und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die, Vieles kann glücklich machen, anderes auch belasten und begünstigen. Allerdings hängt es von den jeweiligen Umständen wie dem sozialen Umfeld, Unterstützungsangeboten sowie den individuellen Bewältigungsstrategien ab, ob Männer und Frauen diese Lebensspanne als überfordernd oder im positiven Sinn als herausfordernd empfinden.

Trotz einiger möglicher Herausforderungen verändert sich ab 30 also nicht alles zum Schlechten, sondern vieles auch zum Guten. Wer genauer hinschaut, kann so manche Vorteile entdecken, 30 zu sein. Worauf Menschen sich freuen können, wenn sie 30 werden:

: den richtigen Job, Partner oder Wohnort finden. In den Zwanzigern tun sich viele Menschen noch mit der einen oder anderen Unsicherheit im Leben schwer. In den Dreißigern kommen die meisten langsam an, persönlich wie beruflich. Sie fühlen sich erwachsen und ernst genommen, viele leben bereits in einer ernsthaften Beziehung. Das heißt, wenn Sie 30 sind, wissen Sie vermutlich eher, was Ihnen guttut und was nicht, und Sie fühlen sich weniger abhängig von den Meinungen anderer. Wahrscheinlich wissen Sie viel genauer, wer Sie sind und wer Sie sein möchten. Glücksempfinden: In den frühen Dreißigern scheinen viele von uns besonders glücklich zu sein. So wurden im Rahmen einer retrospektiven Lebenszeitstudie Informationen von knapp 27.000 Personen aus 13 europäischen Ländern über den Zeitraum ausgewertet, den die Befragten als den glücklichsten in ihrem Leben in Erinnerung hatten. Die Personen ab 50 Jahren gaben an, rückblickend im Alter von 30 bis 34 Jahren am glücklichsten gewesen zu sein. Als Hauptglücksfaktoren wurden in der Studie unter anderem Partnerschaft und Elternschaft genannt. Aussehen: Die meisten Menschen in ihren Dreißigern sind zufrieden mit ihrem Aussehen, trotz erster Falten oder grauer Haare – wenn sie die Zeichen der Zeit erst einmal akzeptiert haben und über vermeintlichen Makeln stehen. Hierzu trägt auch das Selbstbewusstsein bei, was sich in den Jahren bis 30 deutlich aufbaut und dann – langsamer – weiter wächst. Als mögliche Gründe hierfür vermuten Experten unter anderem ein besseres Körperbewusstsein ab 30 Jahren.

© iStock / Kemal Yildirim Rückblickend sind für viele die frühen Dreißiger die glücklichste Zeit gewesen. Partnerschaft und Elternschaft tragen dazu bei. Sex mit 30 kann für viele Menschen mehr Zufriedenheit als in jüngeren Jahren bedeuten, da sie in diesem Alter ihre Bedürfnisse besser kennen und in der Regel über mehr sexuelle Erfahrungen verfügen.

Viele Frauen in diesem Alter berichten sogar über ein absolutes Hoch ihres Sexuallebens und ihrer Libido, wie die Studie „Gesundheit und Sexualität in Deutschland – GeSiD” von 2020 zeigt: Hier kam heraus, dass sexuelle Zufriedenheit zwar nicht vom Alter abhängig ist, aber Frauen zwischen 26 und 35 Jahren am häufigsten sexuell aktiv waren (Männer etwas später in einem Alter von 36 bis 45 Jahren).

Doch woher kommt das Hoch der Libido um die 30? Ein Faktor könnte der Beziehungsstatus sein: Singles hatten deutlich weniger Sex als Personen in festen Beziehungen, während sexuell aktive Singles weniger zufrieden mit ihrem Sexualleben waren als gebundene Personen.

Warum Altern manche so schnell?

Ernähren wir uns fettig, trinken Alkohol, rauchen oder liegen zu lange in der Sonne, setzen wir unseren Körper biologischem Stress aus. Dadurch kommt es sowohl bei jungen als auch bei älteren Menschen zu molekularen Schäden, zum Beispiel in der DNA. Solche Schäden treten in jeder Minute tausendfach auf.