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Alkalische Phosphatase Ab Wann GefHrlich?

Alkalische Phosphatase Ab Wann GefHrlich
Diese Werte für Alkalische Phosphatase sind in Ordnung – Nach der Deutschen Gesellschaft für klinische Chemie liegen bei Erwachsenen die Werte von 38 bis 126 Units pro Liter (Units ist englisch steht für das deutsche Wort Einheiten) bzw. von 0,64 bis 2,1 µkat pro Liter (µ steht für mikro und kat ist die international gebräuchliche Einheit) im Normalbereich. Dieser hängt jedoch stark vom verwendeten Analysegerät ab. So gelten zum Beispiel für das in Apotheken und Arztpraxen häufig verwendete Reflotron-Gerät Werte unter 240 U/l (< 4 µkat/l) für Frauen und Werte unter 270 U/l (< 4,5 µkat/l) für Männer als normal. Es ist deshalb ratsam stets dort nachzufragen, wo Ihre Werte ermittelt wurden, welche Normalwerte berücksichtigt wurden und wie Ihre persönlichen Ergebnisse zu interpretieren sind.

Was ist wenn alkalische Phosphatase zu hoch sind?

Was bedeuten zu hohe Werte? – Zu hohe Werte können auf Gallenabflussstörungen (Cholestase), Vitamin D-Mangel (Rachitis), Metastasen bösartiger Tumore in Knochen, Morbus Paget, Akromegalie oder eine bestimmte Form des Nierenschwäche (tubuläres Nierenversagen ) hindeuten.

Was tun bei erhöhter alkalischer Phosphatase?

Was tun bei verändertem AP-Spiegel? – Ist die alkalische Phosphatase im Blut vermehrt nachweisbar, deutet das nicht zwangsläufig auf eine Erkrankung hin. Daher müssen bei veränderten Werten immer noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um die Ursache zu klären. Der Arzt wird den Verlauf der alkalischen Phosphatase -Konzentration bei veränderten Werten kontrollieren.

Welcher AP wert ist normal?

Die Bestimmung der alkalischen Phosphatase (AP) im Serum gehört zu den Routineparametern im klinischen Labor. Abweichungen von den Normwerten – sowohl nach oben als auch nach unten – geben wichtige diagnostische Hinweise und sollten entsprechend abgeklärt werden.

  • Deutlich häufiger findet sich eine erhöhte AP, erniedrigte Serumspiegel sind dagegen selten und wurden bislang eher ignoriert.
  • Was es mit diesen Abweichungen vom Normwert auf sich hat und welche Differenzialdiagnostik sich an solche Befunde anschließen sollte, war Thema eines Symposiums im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie.

Die alkalische Phosphatase ist ein Enzym, welches Phosphatgruppen von Proteinen, Nukleotiden oder Alkaloiden abspaltet und diese damit dephosphoryliert. Es existieren vier verschiedene Isoformen, die auf Chromosom 2 (Dünndarm-, Plazenta- und Keimzell-AP) oder Chromosom 1 (gewebsunspezifische AP) lokalisiert sind, erläuterte Professor Dr.

  1. Dr. Peter Kann von der Universität Marburg.
  2. Hauptkomponenten der im Serum gemessenen AP-Spiegel sind im Erwachsenenalter normalerweise die gewebsunspezifischen Enzymvarianten aus dem Knochen und der Leber.
  3. Syntheseort der skelettalen AP sind die Osteoblasten, wobei die AP ein Marker für Knochenaufbau, also die Kalzifikation darstellt.

Die hepatobiliäre AP wird vor allem in Kupfferschen Sternzellen der Leber gebildet. Ob eine AP-Erhöhung aus dem Knochen oder der Leber stammt, lässt sich meist schnell und kostengünstig durch den – ebenfalls zur Routinediagnostik gehörenden – Parameter des Leberenzyms g-GT abklären.

  1. Ist dieser Wert im Normbereich, stammen erhöhte AP-Werte aus dem Knochen, wie Kann an Fallbeispielen erläuterte.
  2. So war eine deutlich erhöhte AP (445 U/l) bei gleichzeitig hoher g-GT (530 U/l) und erhöhtem Bilirubin (9,8 mg/dl) bei einem 63-jährigen schmerzfreien Patienten mit unspezifischem Unwohlsein ein Hinweis auf ein Pankreaskopfkarzinom, welches sich anschließend in Sonografie und MRCP bestätigte.

Dagegen fand sich in einem weiteren Fall bei einer 56-jährigen Patientin mit chronischen Lumboischialgien ohne neurologisches Defizit und deutlicher AP- Erhöhung (792 U/l) und normaler g-GT (19 U/l) nach Abklärung mit einer Skelett-Szintigrafie ein Morbus Paget im Becken- und Hüftbereich als klassischen Prädilektionsstellen.

  1. Zu bedenken bei der AP sind altersabhängige Referenzbereiche, so Kann.
  2. Im Alter über 18 Jahre liegen sie bei Frauen zwischen 35 und 104 U/l, bei Männern zwischen 40 und 129 U/l.
  3. Bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen sind die oberen Grenzwerte teilweise deutlich höher.
  4. Bei der idiopathischen primären Osteoporose als der bei weitem häufigsten Knochenkrankheit ist die AP typischerweise normal, betonte der Endokrinologe.

Lediglich bei akuten Frakturen oder den darauffolgenden Heilungsprozessen sind AP-Erhöhungen möglich. Die AP eignet sich damit nicht als Indikator für eine High- oder Low-turnover-Osteoporose, so Kann abschließend. Bei erniedrigter AP auch an Hypophosphatasie denken Deutlich seltener als eine AP- Erhöhung findet sich eine niedrige AP-Konzentration.

Diese kann auf eine Hypophosphatasie (HPP) deuten, wie Professor Heide Siggelkow, Endokrinologin von der Universität Göttingen, berichtete. Diagnostisch bietet die HPP Herausforderungen, denn sie kann vom Phänotyp her durchaus einer Osteogenesis imperfecta, einer Osteoporose oder einer anderen Erkrankung mit Skelettfehlbildungen ähneln.

Hier kann daher die Bestimmung der AP, als Bestandteil der Standard- Diagnostik in den DVO-Leitlinien enthalten, weiterhelfen. Bei AP-Werten unter 30 U/l, also deutlich unterhalb des Normbereichs (35-104 U/l) sollte unbedingt auf eine erhöhte Konzentration von Pyridoxalphosphat (PLP, Vit.

  1. B6) getestet werden, dessen Höhe mit der Schwere einer möglichen HPP korreliert, empfahl Siggelkow.
  2. Einzig zielführend ist bei hohen PLP-Spiegeln dann eine Mutations- analyse des ALPL-Gens 1p36 1-34, das für gewebsunspezifische (TNSAP) AP-Formen codiert.
  3. Von den bislang 411 bekannten Mutationen erwiesen sich in einer Analyse über die Hälfte (56%) als compound heterozygot, 33% als dominant heterozygot und 4% als homozygot.

Eine klare Zuordnung von Genotyp zum Phänotyp existiert bislang jedoch nicht, so Siggelkow. Alle Mutationen führen jedoch zu einem unterschiedlich ausgeprägten Funktionsverlust der AP mit einem Verlust der physiologischen Kalziumphosphatbildung, welche zur Knochenmineralisierung erforderlich ist.

  • An deren Stelle akkumuliert Phosphat dann als anorganisches Pyrophosphat (iPP), Phosphoethanolamin und PLP und bildet Kristalle in den Osteoblasten.
  • Dies bewirkt schließlich eine Inflammation und Zerstörung des Knochengewebes, woraus ein breites Spektrum von Organmanifestationen unter anderem an Muskeln, Gelenken, Knochen und Zähnen resultiert.

Differenzialdiagnostisch ist, auch durch die PLP-Bestimmung, eine Osteogenesis imperfecta (OI) auszuschließen, hinzu kommen weitere Erkrankungen wie Wilsons Disease, Schilddrüsenunterfunktion oder Cushing-Syndrom. Besonders wichtig ist allerdings der Ausschluss einer OI, da bei der HPP, im Gegen- satz zur OI, Bisphosphonate streng kontraindiziert sind.

Die HPP tritt auch bereits bei Kindern auf und kann unbehandelt frühzeitig zum Tode, durch eingeschränkte Lungenfunktion zu Lungenhypoplasie und Beatmungspflichtigkeit führen. Weitere mögliche Komplikationen sind vorzeitiger Zahnverlust, Muskelschmerzen, Chondrokalzinose der Gelenke und am Knochen Ödeme und Osteomalazie.

Auch Niere und Magen-Darmsystem können in Mitleidenschaft gezogen werden. Abb.1 Wirkprinzip von Asfotase alfa. Als wichtigster Baustein der HPP- Therapie bei schweren HPP-Formen steht seit einigen Jahren die Enzymersatztherapie mit Asfotase alfa (Strensiq®) zur Verfügung. Zugelassen ist sie zur Langzeit-Behandlung bei Kindern und Erwachsenen mit HPP mit Knochenmanifestationen erstmals vor dem 18.

Lebensjahr. Das künstliche AP-Molekül Asfotase alfa ist ein Fusionsprotein mit einer gekoppelten Dekapeptid-Aspartat- Domäne als „Knochenanker”. Über die Dauer von 12 Monaten verbesserte die Infusion von Asfotase alfa (meist 2 mg/kg 3x wöchentlich) in der noch laufenden monozentrischen, offenen Studie EmPATHY bei bislang 14 Patienten im Alter von mindestens 18 Jahren mehrere Parameter der körperlichen Funktionsfähigkeit signifikant um etwa 20%.

So ver- besserte sich bei 13 Patienten binnen eines Jahres der 6-Minuten-Gehtest (6MGT) ebenso wie im gleichen Zeitraum bei neun Patienten der Aufstehtest (TUG). Dadurch waren nach einem Jahr weniger Patienten auf Gehhilfen angewiesen. Deutliche Verbesserungen gab es auch bei der Verbesserung der Schrittlänge (+38%), beim wiederholten Aufstehen aus der Sitzposition (+41%) und allgemein bei Alltagsaktivitäten (+121%).

Außerdem reduzierte die Enzymsubstitution bereits nach sechs Monaten chronische Schmerzen sowie die Anzahl der Patienten mit chronischen Schmerzen. Realistische Behandlungsziele bei erwachsenen Patienten sind nach Auffassung von Siggelkow eine verbesserte Heilung bzw. Prävention von Frakturen, aber auch allgemein ein verbesserter körperlicher Funktions- status der Patienten.

Hinzu kommen Verbesserungen von Funktionsstatus, Knochenqualität, Schmerzen, Mundgesundheit und Lebensqualität. Quelle: Satellitensymposium „Wer A sagt muss auch P sagen: Die Rolle der alkalischen Phosphatase im Knochenstoffwechsel” anlässlich der virtuellen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), 4.

Was sagt die alkalische Phosphatase aus?

Was sind alkalische Phosphatasen? – Alkalische Phosphatasen, auch AP oder ALP genannt, sind eine Gruppe von zytoplasmatische Enzymen, Es gibt verschiedene Untergruppen von alkalischen Phosphatasen, die nach dem Gewebe in dem sie vorwiegend vorkommen benannt werden.

  • Sie spalten Phosphat-Gruppen von Molekülen ab, ihre vollständige Rolle im Stoffwechsel ist jedoch noch nicht abschließend geklärt.
  • Die höchsten Aktivitäten von AP sind in Dünndarm, Knochen, Leber, Gallenwege, Nieren und der Plazenta bekannt.
  • Der Wert der alkalischen Phosphatasen wird aus dem Blutserum entnommen und gilt als Indikator für Lebererkrankungen, Erkrankungen der Gallenwege sowie für Veränderungen des Knochenstoffwechsels.
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Die im Plasma enthaltenen AP stammen hauptsächlich aus der Leber und den Knochen.

Ist bei Osteoporose die alkalische Phosphatase erhöht?

Laborwerte – Knochenarbeit hinterlässt Spuren Von Daniela Biermann Unsere Knochen befinden sich in ständigem Auf- und Abbau. Daran sind verschiedene Enzyme, Hormone, Vitamine und Substrate beteiligt. Ihre Bestimmung liefert wertvolle Hinweise für die Diagnostik unterschiedlicher Krankheiten.1,2 Kilogramm – soviel Calcium trägt ein durchschnittlicher Erwachsener mit sich herum.

  • Etwa 99 Prozent des Mineralstoffs befinden sich im Skelett.
  • Aus Calcium- und Phosphationen bildet sich mithilfe der alkalischen Phosphatase Hydroxyapatit und lagert sich als Hauptbaustoff gezielt im neu gebildeten Knochen ab.
  • Das restliche 1 Prozent Calcium erfüllt entscheidende Funktionen bei der Blutgerinnung, der Muskelkontraktion und der Freisetzung von Neurotransmittern und Hormonen.

Auch Phosphat hat vielfältige Aufgaben: Es ist Baustein des Erbmaterials und der Zellmembranen, bildet Energieeinheiten wie ATP, wirkt an der Signalübertragung in der Zelle mit und regelt die Protonenkonzentration in der Zelle und im Urin. In einem komplizierten Zusammenspiel sorgen Parathormon und Vitamin D dafür, dass die Calcium- und Phosphatkonzentrationen im Blut stimmen.

Sinkt der Calciumspiegel, wird Parathormon aus der Nebenschilddrüse ausgeschüttet. Es hebt den Calciumspiegel an, indem es die knochenabbauenden Zellen, die Osteoklasten, aktiviert. Diese lagern sich mit ihrem Bürstensaum auf der Knochenoberfläche an und lösen das Hydroxyapatit auf. Dadurch werden vermehrt Calcium und Phosphat aus dem Knochen freigesetzt.

Gleichzeitig steigert Parathormon die Phosphatausscheidung in der Niere und verhindert so, dass Calcium an Phosphat bindet. Zudem regt es die Synthese von Vitamin D an, das am Darmepithel die Calciumionenresorption erhöht. Ständig erhöhte Parathormonspiegel haben eine resorptive Wirkung und führen zum Verlust von Knochensubstanz.

Ist die Parathormonkonzentration am Knochen nur zeitweilig erhöht, wirkt das Hormon osteoanabol, also knochenaufbauend, da es für genug Calcium im Blut sorgt, die Freisetzung von Wachstumsfaktoren und die Osteoblastenreifung anregt sowie die Apoptose dieser knochenaufbauenden Zellen stimuliert. Auch Calcitriol, die Wirkform von Vitamin D, kann sowohl knochenaufbauend als auch -abbauend wirken.

Direkt wirkt es resorptiv am Knochen; indirekt wirkt es osteoanabol, da es die Aufnahme von Calcium und Phosphat im Darm sowie die Calciumrückresorption in der Niere fördert. Krebs und Calcium Auf- und Abbau des Knochens befinden sich in einem fein abgestimmten Gleichgewicht.

Wenn der Abbau überwiegt, kann das ein Symptom von Krankheiten wie Osteoporose, einigen Tumoren und entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis sein. Wichtig für die Diagnose ist daher, die Blutwerte der oben genannten Faktoren zu bestimmen. Bei gesunden Erwachsenen beträgt der Calciumgehalt im Serum zwischen 2 und 2,6 mmol/l, der Phosphatgehalt zwischen 0,84 und 1,45 mmol/l.

Erhöhte Calcium- und Phosphatspiegel weisen beispielsweise auf eine Überfunktion von Schilddrüse oder Nebenschilddrüse sowie Akromegalie hin. Niedrige Werte sprechen dagegen für eine Unterfunktion. Bei etwa der Hälfte aller Karzinome ist der Calciumspiegel erhöht, und auch Phosphat gilt als Tumormarker.

Umgekehrt lässt sich sagen, dass fast die Hälfte aller Hypercalciämien auf bösartige Tumore zurückgeht. Auch akutes Nierenversagen, eine Nierentransplantation und eine Nebennierenrindeninsuffizienz (Morbus Addison) erhöhen den Calciumspiegel. Ein niedriger Calciumwert spricht unter anderem für Vitamin-D- oder Eiweißmangel, Malabsorption, chronische Niereninsuffizienz, Leberzirrhose oder akute Pankreatitis.

Klinisch kann sich die Hypocalciämie als Tetanie, Muskel- und Gefäßkrämpfe, Kribbeln, Gerinnungsstörungen, Allergie, Osteoporose, Karies oder Nagelbrüchigkeit äußern. Hypercalciämie kann beispielsweise zu Schwäche, Bradykardie oder Nierensteinen führen.

Fehlt Vitamin D, lagern sich nicht genug Mineralstoffe in den Knochen ein. Die Knochen sind zu weich, was als Osteomalazie oder bei Kindern als Rachitis bezeichnet wird. Der Parathormonwert muss im Zusammenhang mit dem Calciumspiegel bewertet werden. Er sollte bei Erwachsenen zwischen 10 und 65 pg/ml Serum liegen.

Sind sowohl der Calcium- als auch der Parathormonspiegel erhöht, spricht dies für einen Tumor oder einen primären Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsen-Überfunktion), das heißt einer ursprünglichen Störung des Bildungsortes Nebenschilddrüse. Ist genug Calcium da, aber zu wenig Parathormon, weist dies auf einen sekundären Hyperparathyreoidismus hin.

  • Dieser kann durch Magen-Darm-Erkrankungen, Niereninsuffizienz oder Vitamin-D-Mangel bedingt sein.
  • Die gleiche Wertekombination findet sich beim Pseudo-Hypoparathyreoidismus, der bei Rezeptordefekt und reaktiv auf Hypocalciämie und Hyperphosphatämie auftritt.
  • Sind gleichzeitig Calcium- und Parathormonspiegel erniedrigt, spricht dies für eine Unterfunktion der Nebenschilddrüse.

Ein erhöhter Calciumwert und niedrige Parathormonkonzentrationen weisen auf Tumore, eine Schilddrüsenüberfunktion oder Vitamin-D-Überdosierung hin. Gegenspieler des Parathormons ist Calcitonin, das die Schilddrüse in parafollikulären C-Zellen bildet. Es schützt den Knochen vor dem Abbau, indem es direkt die Osteoklastenaktivität hemmt.

  • Calcitonin gilt als Tumormarker bei Schilddrüsenkarzinomen.
  • Alkalische Phosphatase Ein vielseitiges Enzym ist die alkalische Phosphatase (AP).
  • Obwohl organspezifische Isoenzyme vorliegen, ist oft die Bestimmung des Gesamtwerts für die Diagnostik aussagekräftig genug.
  • Dieser sollte bei Frauen zwischen 55 und 147 U/l und bei Männern zwischen 70 und 175 U/l liegen.

Die anfangs erwähnte Knochen-AP sorgt für die Einlagerung der Mineralstoffe in den Knochen. Ist ihre Konzentration erhöht, spricht dies für vermehrten Knochenum- und -abbau wie bei Rachitis, Osteoporose, Morbus Paget (Knochenverdickung), Skelettmetastasen oder Osteosarkom.

Auch Erkrankungen der Leber und Gallenwege (Virushepatitis, Alkoholmissbrauch, Leberkrebs), rheumatoide Arthritis, Niereninsuffizienz, Hyperparathyreoidismus, das Cushing-Syndrom und weitere Krankheitsbilder gehen mit erhöhten Gesamt-AP-Werten einher. Ein weiterer Grund können Arzneimittel wie Antiepileptika, Estrogene und Gestagene, Chlorpromazin oder Thiamazol sein.

Physiologisch erhöht sind die Spiegel bei Kindern während des Wachstums und bei Schwangeren.

Was kann hinter erhöhten Leberwerten stecken?

Veränderte Leberwerte im Blut können auf Leber- erkrankungen wie Fettleber, Fettleberentzündung, Virusinfektion oder Leberzirrhose hindeuten. Die Leber kann sich von Schäden gut erholen, wenn die Ursache rechtzeitig behoben wird. Eine gesunde Lebensweise kann Leberschäden vorbeugen und bei Lebererkrankungen helfen.

Was macht die Phosphatase?

Phosphatasen
Synonyme Phosphohydrolasen; Phosphoesterasen
EC-Nummer 3.1.3.xx – 3.1.5.xx
Kategorie Hydrolasen
Reaktionsart hydrolytische Spaltung

Phosphatasen sind eine Gruppe von Enzymen, die durch Wassereinlagerung ( Hydrolyse ) aus Phosphorsäureestern oder Polyphosphaten Phosphorsäure abspalten. Am häufigsten sind die nukleinsäurespaltenden Nukleasen, die DNA oder RNA depolymerisieren, d.h. in Bruchstücke zerlegen. Sie gehören in die Enzymklasse 3 (EC 3.x.x.x).

Wie senkt man den Leberwert?

Die Leber ist ein Organ mit vielen Aufgaben. Arbeitet sie nicht mehr richtig, kann dies schwerwiegende Folgen für den gesamten Körper haben. In dieser Information erfahren Sie mehr über die Aufgaben der Leber, die Bedeutung der “Leberwerte” und die häufigsten Lebererkrankungen.

Sie erhalten Hinweise, was Sie selbst für eine gesunde Leber tun können. Leber-Erkrankungen Veränderte Leberwerte im Blut können auf Erkrankungen der Leber wie Fettleber, Fettleber-Entzündung, Virus-Infektion oder Leber-Zirrhose hindeuten. Die Leber kann sich von Schäden gut erholen, wenn die Ursache rechtzeitig behoben wird.

Ursachen Häufige Ursachen für Leber-Erkrankungen sind: Alkohol, Überernährung und Fettleibigkeit, Diabetes mellitus, Bewegungsmangel, Medikamente und Hepatitis-Viren. Vorbeugung und Behandlung Eine gesunde Lebensweise kann Leberschäden vorbeugen und bei Leber-Erkrankungen helfen.

Wie sollten die Leberwerte sein?

Welche Leberwerte sind gefährlich? – Die Normalwerte für AST (GOT), ALT (GPT) und GLDH können Sie in der folgenden Leberwerte-Tabelle nachlesen (Referenzwerte für Messung bei 37°C):

Laborwert Männer Frauen
AST (GOT) 10 bis 50 U/l 10 bis 35 U/l
ALT (GPT) 10 bis 50 U/l 10 bis 35 U/l
Glutamatdehydrogenase (GLDH) bis 7,0 U/l bis 5,0 U/l

Für die Gamma-GT gelten folgende Referenzwerte (Messung bei 37°C):

Alter Gamma-GT-Normalwert
Frühgeborene bis 292 U/l
1 Tag bis 171 U/l
2 bis 5 Tage bis 210 U/l
6 Tage bis 6 Monate bis 231 U/l
7 bis 12 Lebensmonate bis 39 U/l
1 bis 3 Jahre bis 20 U/l
4 bis 6 Jahre bis 26 U/l
7 bis 12 Jahre bis 19 U/l
13 bis 17 Jahre bis 38 U/l für Frauen bis 52 U/l für Männer
Erwachsene bis 39 U/l für Frauen bis 66 U/l für Männer
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Für die Alkalische Phosphatase (AP) gelten folgende Referenzwerte (Messung bei 37°C):

Alter AP-Normalwert
bis 1 Tag < 250 U/l
2 bis 5 Tage < 231 U/l
6 Tage bis 6 Monate < 449 U/l
7 bis 12 Monate < 462 U/l
1 bis 3 Jahre < 281 U/l
4 bis 6 Jahre < 269 U/l
7 bis 12 Jahre < 300 U/l
13 bis 17 Jahre < 187 U/l für Frauen < 390 U/l für Männer
über 18 Jahre 35 – 104 U/l für Frauen 40 – 129 U/l für Männer

Für das Gesamt-Bilirubin gelten folgende Referenzwerte:

Alter Gesamt-Bilirubin: Norm
1. Tag < 4,0 mg/dl
2. Tag < 9,0 mg/dl
3. – 5. Tag < 13,5 mg/dl
Erwachsene < 1,1 mg/dl

Direktes Bilirubin beträgt normalerweise bis 0,25 mg/dl. Für indirektes Bilirubin gilt ein Normbereich von 0,2 bis 0,8 mg/dl.

Was sind die wichtigsten Leberwerte?

Leberschaden: Bei welchen Leberwerten wird es gefährlich? – Unklare Erhöhungen einzelner Leberwerte tauchen beim Besuch von Hausarzt oder Hausärztin nicht selten auf. Wann es gefährlich wird, weil ein Leberschaden droht oder schon im Raum steht, kann nur mit ärztlicher Hilfe bestimmt werden.

Wichtig ist es, die häufigsten Ursachen für schwere Erkrankungen abzuklären, wie beispielsweise die nichtalkoholische Fettleber (NAFLD), Leberschäden durch Medikamente oder durch Infektionen ( Hepatitis ). Wichtige Basisparameter sind ALT, AST, Alkalische Phosphatase (AP), Gamma-GT (GGT) und Bilirubin.

Sind solche Basiswerte, aber auch generell Leberwerte über längere Zeit erhöht (über dem Normbereich), bietet das immer Gefahrenpotential für die Leber. Bei dreifacher Erhöhung der Leberwerte oder mehr besteht auf jeden Fall Anlass für regelmäßige Checks und eine Behandlung von Erkrankungen (der Leber oder auch bessere Therapie von anderen Erkrankungen, die die Lebergesundheit indirekt beeinflussen ).

Was ist alkalische Phosphatase zu niedrig?

Hypophosphatasie: Symptome, Diagnose und Therapie Stand: 05.09.2022 13:11 Uhr Knochen-Deformitäten, Zahnverlust, Gelenkverkalkung – Betroffene von Hypophosphatasie leiden an einer Vielzahl von Symptomen. Seit 2015 kann ein teures Medikament Linderung verschaffen.

  • Bei der Hypophosphatasie (HPP) handelt es sich um eine seltene Erbkrankheit.
  • Sie kann in unterschiedlichen Formen in Erscheinung treten und ist leicht mit anderen Krankheiten wie der Knochenerweichung (Rachitis) oder der Osteogenesis imperfecta zu verwechseln.
  • Typisch für die Erkrankung sind chronisch erniedrigte AP-Werte im Blutserum.

Alkalische Phosphatasen (AP) sind Enzyme, die eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel spielen. Wird zu wenig Alkalische Phosphatase gebildet, können die Knochen nicht genug Mineralien wie Phosphor oder Kalzium einbauen und verlieren an Stabilität. Die AP-Konzentration im Blut kann aber auch bei Erkrankungen der Leber und der Gallenwege verändert sein.

Wann ist Gamma GT gefährlich?

Wie schnell geht Gamma-GT runter? – Referenzbereiche der Leberenzyme in IFCC-Einheiten pro Liter gemessen bei 37 °C –

Enzym Frauen Männer
AST (GOT) unter 35 U/l unter 50 U/l
ALT (GPT) unter 35 U/l unter 50 U/l
Gamma-GT unter 40 U/l Unter 60 U/l
Alkalische Phosphatase (AP) 35 bis 105 U/l 40 bis 130 U/l

Zudem kann ein erhöhter AST-Wert auch auf einen Herzinfarkt hinweisen. In diesem Fall beginnt die Konzentration vier bis acht Stunden nach dem Ereignis anzusteigen und erreicht ihren Maximalwert nach etwa 16 bis 48 Stunden. Leicht erhöhte AST-Werte treten auch bei Schäden der Skelettmuskulatur nach Operationen und bei Muskelerkrankungen wie progressiver Muskeldystrophie auf.

  • Ein gleichzeitiger Anstieg des AST und des ALT-Wertes weisen dagegen auf Leberschäden hin.
  • Alanin-Aminotransferase Die Alanin-Aminotransferase (ALT) wird in Deutschland auch Glutamat-Pyruvattransaminase (GPT) genannt.
  • Das ebenfalls am Proteinstoffwechsel beteiligte Enzym kommt in geringen Konzentrationen auch im Herz- und Skelettmuskel vor.

Für ALT gelten die gleichen Referenzwerte wie für AST. Ein erhöhter ALT-Wert weist auf akute oder chronische Hepatitis, toxische Leberschäden, Leberkrebs oder einen Verschlussikterus (Gelbsucht infolge Gallenflussbehinderung) hin. Gamma-Glutamyltransferase Die Gamma-Glutamyltransferase (GGT) ist ein membrangebundenes Enzym, das einen Glutamylrest von Glutathion auf Peptide überträgt.

  • Es ist in verschiedenen Organen wie der Leber, der Niere, dem Gehirn oder der Bauchspeicheldrüse zu finden.
  • Ein erhöhter GGT-Wert weist dennoch in der Regel auf Leberschäden hin.
  • Er ist der empfindlichste Indikator für Störungen der Leber- und Gallenfunktion und bei geringen Schäden manchmal der einzige Hinweis.

Normalerweise liegt der GGT-Wert bei Frauen unter 40 U/l und bei Männern unter 60 U/l. Stark erhöhte Konzentrationen sind charakteristisch für einen Verschlussikterus, einen Gallengangstau (Cholestase) oder toxische Leberschädigungen. Mäßig erhöhte Werte können bei chronischer Leberentzündung zum Beispiel durch Alkoholmissbrauch, bei Leberzirrhose oder Lebermetastasen auftreten.

Leicht erhöhte Werte können auf einen konstanten Alkoholkonsum, eine unkomplizierte Virushepatitis oder eine alkoholische Fettleber zurückgehen. Der GGT-Wert ist gut geeignet, um einen Alkoholismus zu erkennen. Jede dritte GGT-Werterhöhung geht auf chronisch überhöhten Alkoholkonsum zurück. Ein einmaliger Exzess langt dabei nicht aus, den Spiegel ansteigen zu lassen, außer wenn die Leber bereits vorgeschädigt ist.

Der GGT-Wert wird auch verwendet, um den Erfolg eines Alkoholentzugs zu überprüfen. Nach etwa drei Wochen sinkt der GGT-Wert um die Hälfte, nach zwei bis drei Monaten liegt er wieder im Normalbereich. Da das Enzym auch in anderen Geweben vorkommt, kann ein Anstieg des GGT-Wertes auch andere Ursachen wie eine Nierenerkrankung, einen Herzinfarkt, Diabetes mellitus oder Bluthochdruck haben.

Alkalische Phosphatase Die akalische Phosphatase (AP) ist eine Hydrolase, die Phosphat-Gruppen von verschiedenen Molekülen wie Proteinen, Nukleotiden und Alkaloiden entfernt. Sie kommt in allen Geweben vor, ist in höheren Konzentrationen aber in der Leber, in den Knochen und während der Schwangerschaft in der Plazenta vorhanden.

Der Referenzbereich liegt zwischen 35 bis 105 U/l bei Frauen und zwischen 40 und 130 U/l bei Männern. Wie die GGT auch zeigen erhöhte AP-Werte einen Gallenstau in und außerhalb der Leber (Verschlussikterus oder Cholestase) an. Auch bei viraler Hepatitis oder der Einnahme bestimmter Medikamente kann der AP-Spiegel ansteigen.

  • Auch im Knochen ist das Enzym in hoher Konzentration vorhanden.
  • Sie wird dort von knochenaufbauenden Zellen, den Osteoblasten, produziert.
  • Bei vielen Knochenerkrankungen ist die AP-Konzentration erhöht.
  • Dazu zählen Knochenmarkentzündung (Morbus Paget), Knochenkrebs, Knochenmetastasen, Rachitis und Osteomalazie (krankhafter Knochenabbau).

Um Skeletterkrankungen aufzudecken, werden zusätzlich noch der Calcium- und Phosphatspiegel bestimmt. Im Kindes- und Jugendalter können erhöhte AP-Werte wegen des Knochenwachstums normal sein, und auch in der Schwangerschaft treten hohe Werte auf, ohne dass sie Krankheitscharakter haben.

  • Regeneration möglich Auch wenn die Leberwerte erhöht sind, heißt das nicht, dass das Organ nachhaltig geschädigt ist.
  • Denn die Leber kann sich als einziges Organ des Körpers in gewissem Umfang wieder regenerieren.
  • Vorraussetzung ist aber, dass der schädigende Stimulus, die virale Infektion, der Alkoholkonsum oder die Medikamenteneinnahme, wegfällt.

Dann kann sich neues Gewebe bilden, und die Leberwerte sinken wieder auf ein normales Maß.

Was bedeutet AP auf Deutsch?

Ap steht für:

Ap (Wasser), das Wort „Wasser” in Sanskrit und Avesta Arbeiderpartiet, deutsch „Arbeiterpartei”, sozialdemokratische Partei in Norwegen apothekenpflichtig (Ap.), Kennzeichnung für Arzneimittel einen Bestandteil von Familiennamen in der walisischen Sprache, siehe Patronym#Keltische Sprachen

AP steht für: Naturwissenschaften und Medizin:

Absolute Pressure, siehe Druck (Physik) #Absoluter / Relativer Druck Acetonperoxid, auch APEX oder TATP, hochexplosiver Stoff Aktionspotential, Spannungsänderung in Nervenzellen Alkalische Phosphatase, Enzym im Zellstoffwechsel Ammoniumperchlorat, NH 4 ClO 4, Ammonium-Salz der Perchlorsäure Angina Pectoris, Stenokardie, Brustenge oder Herzschmerz, anfallsartiger Schmerz in der Brust Anilinpunkt, physikalische Kenngröße für Schmierstoffe Anthologia Palatina (A.P.), siehe Griechische Anthologie Anus praeter, künstlicher Darmausgang, siehe Enterostoma

Austrittspupille, Kenngröße eines optischen Instruments

Technik:

Access Point im WLAN, siehe Wireless Access Point Armour Piercing, panzerbrechende Munition, siehe Wuchtgeschoss #AP

Psychologie, Pädagogik und Bildungswesen:

Advanced Placement, pädagogisches Programm in den Vereinigten Staaten Analytische Psychotherapie, zugelassenes Verfahren Attachment Parenting, Erziehungsmethode nach William Sears

Geisteswissenschaften, Kunst und Religion:

Adjektivphrase, in der Grammatik Apophthegmata Patrum, Sammlung von Aussprüchen verschiedener Wüstenväter Artist’s Proof, Künstlerexemplar bei einer Grafikedition, siehe Grafik #Vorzugsstücke der traditionellen Grafik

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Arbeit, Wirtschaft und Recht:

Arbeitspaket, plan- und kontrollierbares Element in einem Projekt Arbeitsplanung, siehe Arbeitsvorbereitung #Arbeitsplanung Arbeitsproduktivität, Quotient aus mengenmäßiger Leistung und mengenmäßigem Arbeitseinsatz Arbeitsrechtliche Praxis, Entscheidungssammlung zum Arbeitsrecht, nach Gesetzesnormen geordnet

Geowissenschaften und Geographie:

Amapá, Bundesstaat im Norden Brasiliens Amsterdamer Pegel, Definition des mittleren Wasserstands der Nordsee Andhra Pradesh, indischer Bundesstaat Aufnahmepunkt, Lagefestpunkt in der Geodäsie Aussichtspunkt, hervorragender Geländepunkt oder anderes erhöhtes Objekt Bahnhof Pinneberg, laut DS100-Code U-Bahnhof Aufseßplatz, Nürnberger U-Bahn

Parteien, Organisationen und Unternehmen:

Adalet Partisi, deutsch Gerechtigkeitspartei, ehemalige politische Partei der Türkei Air One, italienische Billigfluggesellschaft, laut IATA-Code Alianza Popular, politische Partei in Spanien, siehe Partido Popular (Spanien) #Alianza Popular (1975–1988) Alliance for Progressives, politische Partei in Botswana Associated Press, Nachrichtenagentur aus New York City Atlantik/Pazifik, Luftverkehrslinie (Richtungscode), laut IATA-Code Auto-Partei, politische Partei in der Schweiz Autoriteit Persoonsgegevens, niederländische Datenschutzbehörde Belgian International Air Services, ehemalige belgische Fluggesellschaft, laut ICAO-Code

Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen und sonstige Staatszugehörigkeitskennzeichen:

Deutschland: Landkreis Weimarer Land (für Apolda) Griechenland: Argolis (Nauplion) Großbritannien: Norwich Indien: Andhra Pradesh Italien: Provinz Ascoli Piceno Mongolei: Archangai-Aimag Norwegen: Mysen in der Provinz Østfold Portugal: Marinha Portuguesa Schweden: Diplomatenkennzeichen für Bolivien, siehe Kfz-Kennzeichen (Schweden) #Diplomatenkennzeichen Ukraine: Oblast Saporischschja Staatszugehörigkeitszeichen für Luftfahrzeuge aus Pakistan, siehe Luftfahrzeugkennzeichen #Liste der Staatszugehörigkeitszeichen

Siehe auch:

Amtliche Prüfungsnummer (A.P.-Nr. bei Wein oder Weinbrand)

Wiktionary: AP – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Welche Blutwerte sind für die Galle?

Gallensäure – Blutwerte

Alter Gallensäure-Normalwert
bis 4 Wochen
5 Wochen bis 1 Jahr
ab 2 Jahre

Welche Werte sind bei Leberkrebs erhöht?

Blutuntersuchungen – Quelle: © psdesign1 – fotolia.com Blutuntersuchungen geben Aufschluss über die Funktionen von Organen wie Nieren, Leber, Herz und Lunge. Bei Verdacht auf Leberkrebs wird das Blut auf eine mögliche Hepatitis-Infektion und auf so genannte Tumormarker überprüft.

Tumormarker sind Substanzen, die verstärkt von Tumorzellen gebildet werden. Leberkrebs produziert häufig den Tumormarker Alpha 1-Fetoprotein (AFP), der dann im Blut nachgewiesen werden kann. Erhöhte Tumormarker sind jedoch bei Patienten mit einem frühen Leberkrebs in der Regel nicht vorhanden. Andererseits können aber erhöhte AFP-Spiegel auch bei Patienten ohne Tumor vorkommen.

Insbesondere bei Leberzirrhose, chronischer Hepatitis oder in der Schwangerschaft finden sich gelegentlich erhöhte AFP Werte. Tumormarker werden vor allem zur Beurteilung des Tumorwachstums unter Behandlung bzw. in der Nachsorge zur Kontrolle des Krankheitsverlaufs herangezogen.

Welche Blutwerte sind bei Knochenkrebs verändert?

Laboruntersuchungen – Es gibt keine bestimmten Merkmale im, die nur bei Knochenkrebs zu finden sind (also keine spezifischen ). Doch können einige Auffälligkeiten den Ärzten erste Hinweise geben. Beispielsweise sind bei einigen Knochenkrebs-Patienten die und Laktatdehydrogenase () im Blutserum erhöht.

Welche Blutwerte sind bei Osteoporose erhöht?

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Die Prävalenz der Osteoporose hängt vom Alter ab und beträgt bei postmenopausalen Frauen im Alter von 50 bis 60 Jahren ca.15% und steigt bei >70-jährigen Frauen auf 45% an. Bei Männern beträgt die Prävalenz im Alter von 50 bis 60 Jahren 2,4% und steigt bei >70-jährigen Männern auf 17% an. Die Inzidenz von Knochenfrakturen, das heißt Wirbelkörperfrakturen unter Alltagstätigkeiten und meistens sturzbedingten nicht-vertebralen Knochenbrüchen, nimmt mit dem Lebensalter exponentiell zu. Zum Beispiel wurde auf Basis Schweizer Daten die Lebenszeitwahrscheinlichkeit für eine größere osteoporotische Fraktur (Oberarm-, Unterarm-, Wirbelkörper- oder Hüftfraktur) bei einem 50-jährigen Mann auf 20,2% und bei einer 50-jährigen Frau auf 51,3% geschätzt. Klinische Symptome der Osteoporose, die Frakturen vorausgehen, sind nicht sicher beschrieben. Daher ist eine Früherkennung der Störung des Knochenstoffwechsels durch labormedizinische Diagnostik sowie einer verminderten Knochenmineralisation durch DXA-Knochendichtemessung entscheidend, um mit präventiven physikalischen und medikamentösen Therapien das Auftreten von Knochenbrüchen möglichst zu verhindern. Höheres Lebensalter, weibliches Geschlecht, bereits aufgetretene Knochenbrüche bei manifester Osteoporose und eine Familienanamnese für Frakturen aufgrund von Osteoporose sind Risikofaktoren für osteoporotische Frakturen. Ebenso spielen wiederholte Stürze, insbesondere bei zunehmender Immobilität und Abnahme der Handgriffstärke im Alter, sowie eine verminderte Aufnahme von Calcium mit der Nahrung und eine Hyponatriämie eine Rolle. Rauchen und die damit verbundene COPD sowie Untergewicht (BMI <20) sind vermeidbare Risikofaktoren für osteoporotisch bedingte Frakturen – umgekehrt schützt ein erhöhter BMI allerdings nicht gegen Frakturen. Der Zusammenhang zwischen Knochenbrüchen und Stürzen klingt zwar banal, ist aber entscheidend auch für präventive Maßnahmen im Alter. So wird bei Menschen, die älter als 70 Jahre sind, empfohlen, jährlich eine Sturzanamnese zur Feststellung des Sturzrisikos zu erheben. Auch Epilepsie und die Einnahme von Antiepileptika gelten als Risikofaktor für das Auftreten von Knochenbrüchen. Folgende Medikamente sind bei chronischer Einnahme ebenfalls ein Risikofaktor: Protonenpumpeninhibitoren, Glitazone, Aromatasehemmer und hoch dosierte Glukokortikoide. Auch Marcumar und Heparine können den Knochenstoffwechsel negativ beeinflussen. Als Erkrankungen sind die rheumatoide Arthritis und der Morbus Bechterew jeweils mit einem mäßigen Risiko für osteoporotische Frakturen verbunden. Eine Herzinsuffizienz und auch eine Zöliakie sollten als mäßiger Faktor in die Risikovorhersage von Knochenbrüchen einbezogen werden. Das Risiko für die Entstehung einer Osteoporose und die damit verbundenen Frakturen kann durch hormonelle Störungen erhöht sein – auch bereits in jüngeren Lebensjahren. Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 stellen einen starken bzw. mäßigen Risikofaktor für das Auftreten von Knochenbrüchen dar. Ein Hyperkortisolismus beispielsweise bei einem Cushing-Syndrom oder einem Nebennierenadenom ist bei Frauen und Männern mit einem sehr starken Risiko für Frakturen verbunden. Die Einnahme relativ hoher Glukokortikoid-Dosen (>7,5mg Prednisonäquivalent) stellt ebenfalls ein sehr hohes Risiko für Frakturen dar. Auch ein Mangel an Wachstumshormonen bei Hypophyseninsuffizienz sowie eine Hyperthyreose sind mit vermehrtem Auftreten von Knochenbrüchen verbunden. Ein (primärer) Hyperparathyreoidismus ist ebenfalls als ein starker Risikofaktor für Frakturen erwiesen.

  • Für den Calcium- und Knochenstoffwechsel ist insbesondere auch das hormonell wirksame Vitamin D sehr wichtig. Die Beurteilung des Vitamin-D-Status im Körper erfolgt durch die Bestimmung des 25-Hydroxy-Vitamin D und kann wie folgt eingeteilt werden:
  • • suffiziente Versorgung (>75nmol/l), • insuffiziente Versorgung (50–75nmol/l), • Vitamin-D-Mangel (<50 bis 25nmol/l),
  • • schwerer Vitamin-D-Mangel (<25nmol/l).

Ein 25-Hydroxy-Vitamin-D-Serumspiegel von <50nmol/l ist mit einem mäßig erhöhten Risiko für proximale Femurfrakturen und nicht-vertebrale Knochenbrüche verbunden (relatives Risiko ca.1,5 bis 2-fach). Frauen haben generell bei gleichem Lebensalter ein etwa 2-fach höheres Risiko für osteoporotische Frakturen als Männer. Im Hinblick auf den Einfluss eines Vitamin-D-Mangels auf die Entstehung einer Osteoporose ist zu bedenken, dass der Knochenstoffwechsel relativ langsam verläuft und unter Umständen eine bereits im jüngeren Lebensalter bestehende Vitamin-D-Mangelsituation die Knochendichte langfristig negativ beeinflussen kann. In einer durch die LADR unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Kramer durchgeführten wissenschaftlichen Studie konnte bestätigt werden, dass in Deutschland in allen Altersgruppen– insbesondere im Jugend- und jungen Erwachsenenalter – ein schwerer Vitamin-D-Mangel (<25nmol/l) bei ca.30% der untersuchten Personen relativ häufig ist (Kramer et al.2014; Deutsche Medizinische Wochenschrift). Eine hohe Homocystein-Serumkonzentration (beachte: ) hat sich in epidemiologischen Studien bei Männern und Frauen als ein mäßiger bis starker Risikofaktor für osteoporotische Frakturen erwiesen. In Studien war auch ein verminderter Folsäure- und Vitamin-B12-Serumspiegel als diätetisch beeinflussbare Determinante der Homocystein-Konzentration mit der Frakturrate assoziiert. Auch ist dargestellt worden, dass eine B-II-Magenresektion oder Gastrektomie, die ursächlich für einen Vitamin-B12-Mangel sein kann, einen starken Risikofaktor für osteoporotische Frakturen darstellen. Dennoch wird aktuell in der Osteoporose-Leitlinie keine allgemeine Empfehlung zur Bestimmung dieser Laborparameter gegeben. Es sollte aber bedacht werden, dass Auffälligkeiten des Vitamin-B12- und Folsäurehaushalts präventiv durch Supplementation behoben werden können und eine Vitamin-B12-und/ oder Folsäure-Mangelsituation auch andere relevante Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit haben kann. Dabei ist zu beachten, dass die Bestimmung des Vitamin B12 selbst kein ausreichender „Frühmarker" einer Vitamin-B12-Defizienz ist. Für die Früherkennung einer kann die Bestimmung anderer Parameter wie Methylmalonsäure, Homocystein und Holotranscobalamin (HoloTC) hilfreich sein.*

Was macht die Phosphatase?

Phosphatasen
Synonyme Phosphohydrolasen; Phosphoesterasen
EC-Nummer 3.1.3.xx – 3.1.5.xx
Kategorie Hydrolasen
Reaktionsart hydrolytische Spaltung

Phosphatasen sind eine Gruppe von Enzymen, die durch Wassereinlagerung ( Hydrolyse ) aus Phosphorsäureestern oder Polyphosphaten Phosphorsäure abspalten. Am häufigsten sind die nukleinsäurespaltenden Nukleasen, die DNA oder RNA depolymerisieren, d.h. in Bruchstücke zerlegen. Sie gehören in die Enzymklasse 3 (EC 3.x.x.x).

Was sind die wichtigsten Leberwerte?

Leberschaden: Bei welchen Leberwerten wird es gefährlich? – Unklare Erhöhungen einzelner Leberwerte tauchen beim Besuch von Hausarzt oder Hausärztin nicht selten auf. Wann es gefährlich wird, weil ein Leberschaden droht oder schon im Raum steht, kann nur mit ärztlicher Hilfe bestimmt werden.

  • Wichtig ist es, die häufigsten Ursachen für schwere Erkrankungen abzuklären, wie beispielsweise die nichtalkoholische Fettleber (NAFLD), Leberschäden durch Medikamente oder durch Infektionen ( Hepatitis ).
  • Wichtige Basisparameter sind ALT, AST, Alkalische Phosphatase (AP), Gamma-GT (GGT) und Bilirubin.

Sind solche Basiswerte, aber auch generell Leberwerte über längere Zeit erhöht (über dem Normbereich), bietet das immer Gefahrenpotential für die Leber. Bei dreifacher Erhöhung der Leberwerte oder mehr besteht auf jeden Fall Anlass für regelmäßige Checks und eine Behandlung von Erkrankungen (der Leber oder auch bessere Therapie von anderen Erkrankungen, die die Lebergesundheit indirekt beeinflussen ).

Wie hoch darf der Ostase wert sein?

Ostase

prämenopausal: 4,9-26,6 µg/L
postmenopausal: 5,2-24,4 µg/L
Männer: 5,5-22,9 µg/L
Kinder: