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Eine Wie Alaska Film Netflix?

Ist „Eine wie Alaska” auf Netflix abrufbar? – In den Staaten feierte „Eine wie Alaska” beim Streaminganbieter Hulu Premiere, der die Serie auch bestellt hatte. Auf Netflix ist das emotionale Coming-of-Age-Drama allerdings nicht verfügbar. Wer die John-Green-Serienadaption hierzulande sehen will, kann das ausschließlich bei Joyn tun. Die achtteilige Miniserie ist dort im Plus-Abo erhältlich.

Joyn+ : Miniserie im Abo enthalten

Wir haben die besten Teenie-Serien auf Netflix & Co. hier für euch im Überblick:

Wo gibt es Looking for Alaska?

Amazon.de : Looking for Alaska (TV) – Season 01 ansehen | Prime Video.

Wann wurde Looking for Alaska geschrieben?

Hast Du Dir einmal vorgestellt, wie es wohl wäre, statt einer normalen Schule ein Internat zu besuchen? Du würdest wahrscheinlich viel mehr Zeit mit Deinen Mitschüler*innen verbringen und so ganz andere Seiten von ihnen kennenlernen. So ähnlich ergeht es auch Miles Halter, dem Protagonisten von John Greens Jugendroman ” Looking for Alaska ” (deutsch: “Eine wie Alaska”) aus dem Jahr 2005.

  • Der 16-jährige Miles besucht ein Internat in Alabama.
  • Er verliebt er sich in seine Mitschülerin Alaska Young,
  • Die beiden lernen sich besser kennen und freunden sich an.
  • Nach einer Partynacht erfährt Miles, dass Alaska einen tödlichen Autounfall hatte.
  • Er fühlt sich in gewisser Hinsicht verantwortlich für ihren Tod, da er sie betrunken hat fahren lassen.
  • Zusammen mit seinem besten Freund versucht Miles die Umstände von Alaskas Tod zu klären.

Der Originaltitel “Looking for Alaska” heißt auf Deutsch wörtlich übersetzt so viel wie “Suche nach Alaska”. In Deutschland ist der Roman allerdings unter dem Titel “Eine wie Alaska” erschienen. “Looking For Alaska” wurde am 18. Oktober 2019 sogar als Fernsehserie veröffentlicht.

Wie viele Seiten hat das Buch Eine wie Alaska?

Produktinformationen

Herausgeber ‎dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG; 26. Edition (1. Juni 2009)
Taschenbuch ‎ 304 Seiten
ISBN-10 ‎3423624035
ISBN-13 ‎978-3423624039
Lesealter ‎Ab 13 Jahren

Was passiert im Buch Looking for Alaska?

Dieser Artikel behandelt den Roman von 2005. Die auf dem Roman basierende, gleichnamige Fernsehserie ist unter Eine wie Alaska (Fernsehserie) zu finden. Eine wie Alaska (englischer Originaltitel Looking for Alaska ) ist der vielfach ausgezeichnete Debütroman des US-amerikanischen Schriftstellers John Green,

  1. Der Jugendroman erschien 2005 bei Dutton ( Penguin Verlag ) und wurde 2007 in der deutschen Übersetzung von Sophie Zeitz im Carl Hanser Verlag veröffentlicht.
  2. Das Buch handelt von dem 16-jährigen Miles Halter, der auf ein Internat in Alabama wechselt.
  3. Dort verliebt er sich in seine Mitschülerin Alaska Young, die ihn fasziniert und gleichzeitig überfordert.

Im Laufe des Schuljahres kommen sie sich langsam näher, bis Alaska im Januar bei einem Unfall ums Leben kommt. Daraufhin beginnt Miles zusammen mit seinen Freunden, den Grund für ihren plötzlichen Tod zu finden, und erkennt dabei, wie wichtig Alaska für sie alle war.

Wie endet Looking for Alaska?

2. Abschnitt: Danach (After) – Die Schüler versammeln sich in der Aula und erfahren von Alaskas Tod. Miles und Colonel fühlen sich schuldig, weil die beiden Alaska nicht davon abgehalten haben zu fahren. In der ersten Woche gehen Miles Schuldgefühle so weit, dass er glaubt, er habe Alaska getötet.

  1. Die schwierige Situation führt zum Streit zwischen den Zimmergenossen.
  2. Miles und Colonel räumen Alaskas Zimmer aus und stoßen auf einen Hinweis, dass sich Alaska womöglich das Leben genommen hat.
  3. Die Freunde beginnen in ihrer Trauer den Tod zu untersuchen.
  4. In Erinnerung an Alaska führt die Clique den „Alaska-Young-Ehrenstreich” ein, den Miles und Colonel planen.

Das Buch endet 136 Tage nach Alaska Tod. Miles formuliert für sich die Frage nach dem Weg aus dem Labyrinth des Leidens.

Wie alt ist Alaska in Looking for Alaska?

Alaska Young
Age 18
Born 9th December 1987
Gender Female
Hair Medium length mahogany hair

Wie hieß Alaska früher?

Alaska
Flagge Siegel

/td> Karte der USA, Alaska hervorgehoben Liste der Bundesstaaten Hauptstadt: Juneau Staatsmotto: North to the Future Amtssprache : de jure : keine de facto : Englisch und 20 indigene amerikanische Sprachen Fläche: 1.717.854 km² Einwohner: 733.391 (Zensus 2020) (0,4 E. / km²) Mitglied seit: 3. Januar 1959 Zeitzone: UTC−9 ( AKST ) UTC−8 (Sommerzeit) Aleuten: UTC−10 ( HAST ) UTC−9 (Sommerzeit) Höchster Punkt: 6190 m ( Denali ) Durchschn. Höhe: 580 m Tiefster Punkt: 0 m ( Pazifischer Ozean ) Gouverneur : Mike Dunleavy ( R ) Post / Amt / ISO AK / Alas. / US-AK Karte von Alaska Karte von Alaska Alaska State Capitol (2010) Alaska State Capitol (2010)

Hubbard-Gletscher Alaska ( engl. Aussprache, von aleutisch Alax̂sxax̂, Aussprache, „Land, in dessen Richtung das Meer strömt” über russisch ) ist mit 1.717.854 km², von denen 1.481.346 km² auf Land entfallen, der flächenmäßig größte (knapp 17,5 % der Gesamtfläche), der nördlichste, westlichste und – wenn man Ost und West als fest definierte Erdhälften zwischen Nullmeridian und Antimeridian betrachtet – auch der östlichste Bundesstaat (die Aleuten-Inseln reichen fast bis Ost-Sibirien) der Vereinigten Staaten von Amerika sowie die größte Exklave der Erde.

  • Alaska hat die drittniedrigste Bevölkerungszahl aller Bundesstaaten (nur 0,22 % der Gesamtbevölkerung der USA) und die niedrigste Bevölkerungsdichte (0,41 Einwohner je km²).
  • Die USA erwarben das Gebiet 1867 vom Russischen Kaiserreich ; am 3.
  • Januar 1959 wurde es der 49.
  • Bundesstaat der USA.
  • Alaska hat den Beinamen Last Frontier („Letzte Grenze” im Sinne von „letztes Grenzgebiet der Zivilisation”).

Eine finanzpolitische Besonderheit stellt der Alaska Permanent Fund dar.

Für was ist Alaska bekannt?

Alaska Der US-Bundesstaat Alaska ist bekannt für traumhafte Winterlandschaften, Schlittenhunde, atemberaubende Gebirge und eisblaue Seen. Von Besuchern wird der kühle Staat an der Grenze zu Kanada jedoch oft falsch eingeschätzt. Viele Touristen sind zunächst erstaunt, wenn sie das erste Mal einen Fuß nach Alaska setzen.

Hauptstadt: Juneau
Fläche: 1.717.854 km²
Einwohner: ca.730.000
Lage: Nordwestlich der USA an der Grenze zu Kanada
Spitzname: The Last Frontier
Staatstier: Elch, Moorschneehuhn
Zeitzone: UTC-9 (AKST)

Alaska ist der bei weitem größte Staat der USA und liegt zwischen dem Pazifik und dem Arktischen Meer weit oberhalb der restlichen US-Landmasse. Wer von den nördlichen US-Staaten Washington oder Montana nach Alaska fahren will, der muss zunächst Kanada durchqueren.

  • Zu den 15 % Ureinwohnern („Native Alaskans”), die vor allem den Norden und Westen bevölkern, zählen indigene Stämme, die in Alaska neben dem Namen „Aleuten”, „Inupiat”, „Sugpiaq” sowie „Yupik” an manchen Orten sogar noch die alte Bezeichnung „Eskimo” und „Indianer” bevorzugen.
  • Ungefähr 15 % der Bewohner Alaskas sind deutscher Abstammung, dicht gefolgt von den Iren (11 %) und Engländern (8 %).

Auch der Anteil der Asiaten (vornehmlich Philippinos) ist in Alaska vergleichsweise hoch. Obwohl die Amtssprache Englisch ist, sprechen über 15 % der Alaskaner eine andere Sprache — vor allem indigene Sprachen sind hier dominant. Was im dünn besiedelten Alaska als Großstadt gilt, wäre in Staaten wie oder eher als Dorf zu bezeichnen.

Stadt Einwohner
290.000
Juneau 32.000
Fairbanks 31.000
College 13.000
Sitka 8.500
Ketchikan 8.000

Die Hauptstadt Juneau hat keinen Straßenzugang zum Rest des Staates und ist damit die einzige Hauptstadt der Vereinigten Staaten, die nur per Boot oder Flugzeug erreichbar ist. Überraschung: Alaska besteht nicht nur aus Eis und Schnee, sondern hat warme, trockene Sommer mit über 20 °C! Dafür kann es im Winter aber richtig kalt werden.

Alaska-Region Wetter max. Temp min. Temp
Südosten viel Regen 15 °C -10 °C
Süden viel Regen und Sturm 20 °C -17 °C
Südwesten viel Regen und Sturm 13 °C -10 °C
Zentralalaska trocken 30 °C -50 °C
Norden trocken 5 °C -30 °C

Wenn du in Alaska die Natur genießen willst, dann hast du die Wahl zwischen kolossalen Gebirgen, schroffen Küstenregionen mit Eisbären und Walen oder den undurchdringlichen Wäldern der Taiga, in denen du Bären und Elchen begegnest. In vielen kalten Nächten kannst du die zauberhafte Aurora Borealis — das Nordlicht — am Himmel tanzen sehen.

  • Für „normale” Alaska-Touristen empfiehlt sich eine Reise von Ende Juni bis Ende August.
  • Die Hochsaison ist komfortabel und sonnig, aber teuer.
  • Deshalb weichen viele Besucher in die Zeit zwischen Mai und Juni oder in den September aus.
  • Du wirst außerhalb der Hochsaison aber (besonders im September) mit viel Schnee, wenig Tageslicht und in den Schlechtwetterzonen auch häufig mit geschlossenen Nationalparks rechnen müssen.

Viele Sonnenstunden und angenehme Temperaturen machen Alaska im Sommer zu einem tollen Ort für lange Roadtrips, Bootsfahrten und Wanderungen durch die Natur. Nur jetzt sind die Straßen wirklich befahrbar und du kannst „The Last Frontier” mit seinen atemberaubenden Nationalparks in vollen Zügen genießen. Nach einem kurzen aber schönen „Indian Summer” wird es in Alaska im Winter so richtig kalt. Für eine schöne Tour durch den Bundesstaat liegt nun an vielen Orten zu viel Schnee. Dafür ist der Winter in Alaska aber die Zeit der Polarlichter, Hundeschlitten und Schneemobile. Flüge nach Alaska sind nicht gerade günstig, und du musst mit zwei und mehr Stopps auf deinem Weg rechnen. Deshalb kann es passieren, dass du auf deiner Reise zwischen 20 und 40 Stunden unterwegs bist. Ein Tipp von uns: Gönne dir ein paar schöne Tage in Washington (es lohnt sich!) und fliege von Seattle aus ganz in Ruhe nach Alaska weiter. Zu den wichtigsten Flughäfen in Alaska gehören:

Ted Stevens Anchorage International Airport Fairbanks International Airport Juneau International Airport

Du kommst ohne Green Card nach Alaska und bist auch kein US-Bürger? Dann brauchst du für deine Reise eine oder ein US Visum. Deine Transfermöglichkeiten nach der Landung in Alaska sind erstaunlich vielfältig. In Fairbanks und Juneau gibt es sogar ein künstliches Gewässer für Start und Landung von Lufttaxis (Wasserflugzeugen).

Woher kommt das Wort Alaska?

Alaska ist der flächenmäßig größte US-Bundesstaat – Das Wort Alaska wird von “Alyeska” abgeleitet, was so viel bedeutet wie “großes, weites Land”. Und das ist fast noch untertrieben, denn Alaska ist einfach riesengroß! Deutschland würde in etwa fünfmal hineinpassen. Und mit stolzen 1,5 Millionen Quadratkilometern ist das Land im hohen Norden auch konsequenterweise der größte US-Bundesstaat.

Warum hat John Green Eine wie Alaska geschrieben?

Fazit: – 5 von 5 Punkten, Vor allem der erste Teil des Buches mit seiner tiefen Heiterkeit war so gut geschrieben, dass ich mir gedacht habe, man bräuchte 6 Punkte für die Buchbewertung, um auszudrücken, wie toll dieses Buch ist. Es ist einfach noch mal besser, als einige der anderen Bücher, die sonst 5 Punkte bekommen.

John Green hat mit „Eine wie Alaska” ein geniales Buch geschrieben, das die richtigen Fragen aufwirft, die richtige Mischung aus Lebensfreude und Lebensschwere enthält und den Leser ein wenig geläutert (sofern das ein Buch überhaupt kann) zurücklässt. Eine meiner Lieblingsstellen war übrigens – das sei zum Abschluss noch erwähnt -, als Alaska und ihre Freunde ein Trinkspiel gemacht haben, bei dem jeder der Teilnehmer den schönsten und den schlimmsten Tag seines Lebens erzählen sollte.

Ich habe das abends im Bett gelesen und war noch eine Weile wach gelegen, um mir genau diese Frage zu stellen. Was war eigentlich der schönste, was der schlimmste Tag meines Lebens? Mehr, als dass Bücher solche Fragen so stellen, dass man sie auf sich selbst bezieht, können sie eigentlich nicht leisten (Ulf Cronenberg, 25.04.2007)

Wie viele Kapitel hat das Buch Eine wie Alaska?

Der Roman Eine wie Alaska ist in 59 relativ kurze Kapitel, die eine unterschiedliche Länge haben, aufgeteilt. Sie sind mit der Anzahl der Tage vor und nach Alaskas Tod betitelt. Die Geschichte beginnt 136 Tage vor Alaskas Tod. Die Tage bis zu dem entscheidenden Ereignis werden also erst heruntergezählt. Der Leser weiß somit von Anfang an, dass die Geschichte auf einen bestimmten Tag hin steuert. Diese Tatsache trägt vom ersten Kapitel an ihren Teil zur Spannung bei. Der Leser weiß schon beim Lesen des ersten Kapiteltitels, dass ein entscheidendes Ereignis passieren wird, die die gesamte Geschichte beeinflussen wird. Der Roman Eine wie Alaska ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil spielt vor Alaskas Tod und der zweite nach ihrem Tod. Der erste Teil wird demnach mit „VORHER” (S.7) und der zweite Teil mit „DANACH” (S.183) betitelt. Alaskas Tod ist in der chronologischen Abfolge mittig platziert. Er ist also der Angelpunkt in dieser Geschichte und wird somit als wichtiges und einschneidendes Ereignis charakterisiert. Die Geschichte endet 136 Tage nach Alaskas Tod. Damit ist die Geschichte durch eine perfekte chronologische Symmetrie gekennzeichnet.

Wem gehörte Alaska früher?

März 1867 – Russland verkauft Alaska an die USA.

Was man über Alaska wissen muss?

Steckbrief – Was muss man über Alaska wissen? Alaska ist der nördlichste und westlichste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Osten grenzt es an Kanada, im Westen an das Beringmeer, im Norden an das Nordpolarmeer und im Süden an den Golf von Alaska. Alaska ist die größte Exklave der Erde.

Was sollte man über Alaska wissen?

Weite Tundra, endlos scheinende Täler und wilde Flussläufe wechseln sich ab mit gigantischen Bergketten, engen Canyons, tiefen Fjorden und nordischem Regenwald. In Alaska sind mehr als 3.000 Flüsse, drei Mio. Seen und 17 der höchsten Berge der USA zu finden.

  1. Darunter befindet sich auch der Denali (Mount McKinley), der mit 6.194 Metern auch der höchste Berg Nordamerikas ist.
  2. Obwohl es mehr als 100.000 Gletscher gibt, davon zahlreiche imposante Gezeitengletscher, die bis ins Meer reichen, sind nur drei Prozent der Landfläche mit Gletschern oder Eisfeldern bedeckt.

Zwei Drittel Alaskas stehen unter Naturschutz, es gibt 17 National Parklands, so viele wie in keinem anderen US-Bundesstaat. All das macht Alaska zu einem Land der Superlative. Alaska ist auch der größte US-Bundesstaat – zwanzigmal größer als Österreich, fünfmal größer als Deutschland und 35-mal größer als die Schweiz.

Trotz der gewaltigen Größe leben hier nur rund 740.000 Einwohner, fast die Hälfte davon lebt in Anchorage Alaska, diese letzte große Wildnis mit einer einzigartigen Tierwelt, die es oft nur noch hier in freier Wildbahn gibt, fasziniert durch menschenleere Landschaften von gewaltiger Ausdehnung und Gegensätzlichkeit.

Alaska teilt sich in fünf landschaftlich und klimatisch sehr verschiedene Regionen: Inside Passage, Southcentral, Southwest, Interior und Far North. In allen Regionen gibt es Nationalparks und andere Naturschutzgebiete mit sehr unterschiedlicher Infrastruktur.

  1. Nachfahren der Ureinwohner, die abseits der Städte noch heute traditionelle Lebensweisen pflegen und ihre Siedlungen teilweise für Besucher öffnen, sind auch überall zu finden.
  2. Angeln ist in Alaska exzellent, je nach Region gibt es Heilbutt, Lachse, Forellen und andere Fischarten in vielen Varianten.

Alaska Informationen Lage und Größe Alaska ist mit 1.717.854 km², (davon 1.481.346 km² Landmasse), der flächenmäßig größte US-Bundesstaat und vom Rest des US-Festlandes durch Kanada getrennt. Berge: Von den 20 höchsten Bergen der USA befinden sich 17 in Alaska.

  1. Der Denali (ehemals Mount McKinley) ist mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas.
  2. Gletscher: Alaska hält weltweit den Rekord an Gletschern und Eisfeldern.
  3. Größter Gletscher ist der Malaspina Glacier mit einer Fläche von etwa 2.200 km².
  4. Wasser: Mit über 3.200 km Länge ist der Yukon River der längste Fluss der USA.

Insgesamt gibt es mehr als 3.000 Flüsse und 3 Mio. Seen in Alaska. Vulkane: Über 70 Vulkane sind potenziell aktiv. Letzter starker Ausbruch war der des Novarupta 1912. Einwohner Etwa 40% der insgesamt 710.000 Bewohner Alaskas leben alleine in Anchorage, der größten Stadt Alaskas.

In der Hauptstadt Juneau leben etwa 30.000 Menschen. Anreise mit dem Flugzeug Der Anchorage International Airport (ANC) liegt 6 km südwestlich von Anchorage, der Fairbanks International Airport (FAI) rund 8 km nordwestlich von Fairbanks. Klima Die Temperaturen in Alaska liegen im Sommer im Bereich von 16° C bis 27° C.

In der Nacht- und den frühen Morgenstunden ist es kühler, zwischen 4° C bis 10° C. Ende August und im September sind die Temperaturen niedriger mit weniger Sonnenstunden, da der Herbst in diesen Breiten sehr früh beginnt. In Alaskas Zentralregion kann es im Sommer sehr heiß werden.

  1. In Fairbanks können die Temperaturen zwischen 27° C und 32° C erreichen.
  2. Leidung Die generelle Regel für die optimale Kleidung in Alaska lautet „Zwiebelprinzip”.
  3. Das heißt, man trägt eine erste Schicht direkt am Körper (wenn möglich Baumwolle vermeiden), darüber eine zweite wärmende Schicht (z.B eine Fleece-Jacke o.ä.) und als dritte Schicht eine Jacke, die gegen Wind und Regen schützt.

Bei Temperaturwechsel kann man so einfach eine Schicht an- oder ablegen. Für Tagescruises wie z.B. in den Prince William Sound oder Kenai Fjords National Park empfehlen sich außerdem Schal, Mütze und Handschuhe, da es auf den Booten recht kühl sein kann.

  1. Für Reisen in die Arktis (z.B.
  2. Nach Barrow) empfiehlt sich ganzjährig warme Kleidung.
  3. Bei Schuhen empfehlen sich bequeme (Wander-) Schuhe.
  4. VUSA-Tipps für Ihre Alaska Reise Unterwegs mit dem Auto Benzin für Mietwagen Für Ihren Mietwagen tanken Sie bitte bleifreies Benzin (regular unleaded).
  5. Zudem werden Sie auf manchen Strecken Ihrer Reise stundenlang durch die Wildnis fahren.

Vergessen Sie daher nicht, bevor Sie losfahren voll zu tanken, bzw. unterwegs, wenn Sie an einer Tankstelle vorbeikommen, voll zu tanken. Verkehrsregeln Eine kleine Besonderheit sind Kreuzungen mit 4-Stopp-Schildern in alle Richtungen. Hier gilt: wer zuerst ankommt, darf nach dem Stoppen auch als erster wieder fahren.

  1. Achtung auf die anderen Verkehrsteilnehmer.
  2. Man sollte immer vorsichtig in die Kreuzung fahren.
  3. Höchstgeschwindigkeit: Achten Sie auf Schilder mit Geschwindigkeitsbeschränkungen.
  4. In der Regel ist die Höchstgeschwindigkeit auf Highways in Alaska 55 Meilen/Std.
  5. Und in Kanada 80 km/Std.
  6. Baustellen Beachten Sie, dass in Alaska (und im Yukon), aufgrund des Frostes, Straßenbauarbeiten vor allem im Sommer durchgeführt werden.

Straßenbauarbeiten können das Weiterkommen verzögern. Straßenbauarbeiten und/oder eventuelle Straßensperrungen werden angekündigt. Vorsicht auf alle Verkehrszeichen und Hinweisschilder sowie ggf. auf Umleitungen. Grenzübertritt nach Kanada – falls Sie ein grünes I-94W Formular von dem US Immigration Officer bei Einreise in die USA erhalten: Wenn Sie von den USA nach Kanada fahren und dann später wieder in die USA zurückkehren, achten Sie bitte an der Grenze darauf, dass der kanadische Grenzbeamte das grüne I-94W Formular in Ihrem Reisepass lässt.

  1. Gehen Sie sicher, dass das Formular am Ende Ihrer Reise, wenn Sie die USA verlassen und wieder nach Hause reisen, herausgenommen wird.
  2. Wenn bei Abreise kein Immigration-Officer anwesend ist, kann man das Formular auch dem Flugpersonal der Airline übergeben, mit der man die USA verlässt (nicht bei Flügen innerhalb der USA).

Handynetz Seien Sie bitte nicht überrascht, falls Ihr Mobiltelefon nicht funktioniert, auch wenn Sie sich zu Hause extra noch nach Roaming erkundigt haben. Obwohl Alaska zu den USA gehört, gibt es hier ein besonderes Mobilfunknetz, in dem ausländische Handys (in der Regel) nicht funktionieren.

WLAN Die meisten Hotels (Lobbys) und auch die Flughäfen in Alaska bieten gratis WLAN an. Telefonate Wenn Sie vom Hotel telefonieren möchten, so sind Ortsgespräche in den USA/Alaska und Kanada normalerweise frei (Ausnahmen vorbehalten, bitte erkundigen Sie sich an der Rezeption). Für Telefonate ins Ausland empfehlen wir eine Telefonkarte, da es sonst sehr teuer werden kann.

Erhältlich sind diese z.B. an Kiosken, in Supermärkten, etc. und funktionieren mittels einer gebührenfreien Hotline, die Sie wählen und der Eingabe einer Pin-Nummer. Alkohol / Ausweis In Alaska ist das Trinken alkoholischer Getränke erst ab 21 Jahren erlaubt.

In Lokalen kann man beim Bestellen dazu aufgefordert werden, einen Ausweis zu zeigen, der das Alter angibt. Alaskas Regionen Südwestalaska Südwestalaska ist das Land der Bären und Lachse zwischen Beringmeer und Pazifischem Ozean. Fühlen Sie die unberührte Natur, egal ob auf den weit in den Pazifik reichenden Vulkaninseln der Aleuten, im sagenhaften, mondähnlichen „Valley of Ten Thousand Smokes” oder auf Kajak-Ausflügen entlang der Küste des Tierparadieses Kodiak-Island.

Südalaska Lassen Sie sich in Südalaska von einem packenden Kontrastprogramm zwischen Zivilisation und Wildnis fesseln. Hier befindet sich die moderne Metropole Anchorage nur einen Sprung von malerischen Landschaften entfernt. Reich an Flora und Fauna ist der Kenai Fjords Nationalpark, wo zahlreiche Seevögel, Wale, Seehunde und Otter beheimatet sind.

Zentralalaska Zentralalaska besticht durch seine Naturwunder. Hier ragt der Denali (Mount McKinley) aus der Wildnis des Denali National Parks. Bestaunen Sie das Naturschauspiel des stundenlangen Farbenspiels der Nordlichter am Nachthimmel. Zurück in die Geschichte weisen die Spuren der Athabasken-Indianer und der Goldgräber.

Nordalaska Nordalaska, die Heimat der Inuit streckt sich zwischen Polarkreis und Arktis. Erleben Sie pure Wildnis voller Nadelwälder, weite Tundra und Eislandschaften mit Polarbären. Die niemals untergehende Mitternachtssonne taucht im Sommer die prächtigen Blumen in ein strahlendes Farbenmeer.

  • Südostalaska Mild ist das Klima in Südostalaska, wo Sie das saftige Grün des pazifischen Regenwalds in sich aufsaugen.
  • Üppig bewachsen sind die zahlreichen Inseln mit ihren kristallklaren Fjorden inmitten von eisblauen Gletschern, wo Wale, Seelöwen und Weißkopfadler zu Hause sind.
  • Den Weg weit zurück in die Geschichte weisen die Kunstwerke der indianischen Totempfähle.

© Fotos Paul Haselmayr

Wer steckt hinter der Marke Alaska?

Geschichte in Bergneustadt: Vor 50 Jahren musste das Alaska-Werk Konkurs anmelden Bergneustadt – „Friedhof der Schwachen” überschrieb der „Spiegel” seine Titelgeschichte im Herbst 1967. Noch nie hatte es im Nachkriegsdeutschland so viele Firmenzusammenbrüche gegeben wie in diesem Jahr.

  • Nach 16 Jahren stürmischen Aufschwungs gingen Tausende von Geschäftsleuten in die Knie.
  • Dem Boom der Profite folgte der Boom der Bankrotte.
  • Das Jahr 1967 scheint einen Rekord des Tiefgangs zu liefern”, hieß es.
  • Von Januar bis Juni hatte sich die Zahl der Insolvenzen gegenüber dem ersten Halbjahr 1966 um 40 Prozent erhöht.

„Jeden Tag hasten 20 bis 25 Fabrikanten, Kaufleute und andere Gewerbetreibende zu den Amtsgerichten, um Konkurs oder Vergleich anzumelden.” Zu der langen Reihe namhafter deutscher Unternehmer und Firmen, die der Spiegel aufzählt, gehören auch Dieter Schildbach und sein „Volkskühlschrank-Werk Alaska” in Bergneustadt.

Er sei Opfer des Drucks der italienischen Kühlschrank- und Waschmaschinenhersteller auf ihre westdeutsche Konkurrenz geworden. Das war aber nicht die einzige Ursache. Mangelndes Eigenkapital und unternehmerische Fehlentscheidungen trugen wohl auch dazu bei, wie aus den Berichten des damaligen technischen Leiters der Fabrik.

Dr. Schirp, und später des Konkursverwalters hervorgeht, die im Bergneustädter Stadtarchiv lagern. Mit dem Konkursantrag am 2. September 1967 verloren fast 1000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz.1,2 Millionen D-Mark an Lohn und Gehältern standen noch aus, 500 000 D-Mark Steuern und Konkursforderungen von 40 Millionen D-Mark standen zu Buche.

Dabei hatte alles so gut angefangen: Aus Sachsen kommend, beginnt Schildbachs Vater Dr. Richard Schildbach 1923 in Derschlag mit der Produktion von Kupferdraht. Sein 1916 geborener Sohn muss 1938 sein Studium in Wien abbrechen, um statt des erkrankten Vaters den Betrieb zu übernehmen. Die Rheinische Feindraht Industrie Dr.

Ing. Schildbach, rühmt sich Dieter Schildbach später in einem Bericht zu den Ursachen der Pleite, habe die feinsten Drähte der Welt produziert. Die Drähte konnten für alle deutschen Bombenzünder verwendet werden. Die Drahtzieherei wird als kriegswichtiger Betrieb eingestuft, drei Wochen nach seiner Einberufung ist Schildbach deshalb schon wieder im Unternehmen, das 1944 inklusive der Belegschaft in Verlagerungsbetrieben 1800 Mitarbeiter zählt.

Nach Kriegsende fasst Schildbach schnell wieder Fuß und erkennt, was die Menschen brauchten: preiswerte und angesichts der beengten Wohnverhältnisse kleine Kochgeräte. Aus noch vorhandenem Elektromaterial im eigenen Betrieb und Blechresten, die er in Nachbarunternehmen zusammenträgt, produziert Schildbach schon nach einer Woche die ersten 100 Kochplatten, das Stück für 15 Mark.

Groß- und Einzelhändler bekommen Rabatt. Bald folgen Waffeleisen, Bügeleisen, andere Elektro-Kleingeräte für den Haushalt und schließlich die ersten „Volksherde”. Aus ganz Deutschland rollen Lastwagen an, um Schildbachs Produkte zu holen. Die Firma wächst rasant – ebenso die Konkurrenz.

Schildbach erkennt, dass er ein zweites Stadtbein braucht, kauft ein Schweizer Patent und steigt in die Kühlschrankproduktion ein. Die „Volkskühlschränke” sollen ebenso preiswert sein wie seine Volksherde. „Wegen der Konkurrenten machte ich den Fehler, wohl aus irgendwelchen sozial/sentimentalen Gründen, die Preise für die Volksherde und die Volkskühlschränke zu niedrig anzusetzen”, schreibt Schilbach später.

Doch das Geschäft brummt. Sogar im Bundeswirtschaftsministerium ist man auf den Bergneustädter Unternehmer aufmerksam geworden. Am 5. Mai 1955, dem Tag, an dem Deutschland die Wiedererlangung seiner Souveränität feiert, ist es Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard ein Anliegen, nach Bergneustadt zu kommen, um Firmengründer Dr.

Richard Schildbach und seinem Sohn Dieter zur Fertigstellung des 100 000. Alaska-Kühlschranks zu gratulieren. Als Schildbach senior zwei Jahre später stirbt, wird Sohn Dieter alleiniger persönlich haftender Gesellschafter. Seine Mutter hält noch Anteile, die Geschwister verlassen das Unternehmen im Streit.1961 holt sich Schildbach mit der Londoner Firma Radiation einen Partner ins Haus, der für drei Millionen D-Mark 42 Prozent der Firmenanteile übernimmt.

Die Auftragslage ist gut, das Versandhaus Quelle wird Großabnehmer, und auch der Export nach Amerika floriert.95 Prozent aller Kühlschränke, die in die USA exportiert werden, stammen aus Bergneustadt. Begehrt ist der „Zwei-Temperaturen-Absorber-Kühlschrank”, der sich wahlweise mit Strom oder Gas betreiben lässt.1962 macht Alaska 44,4 Millionen D-Mark Umsatz, vier Jahre später sind es 52,6 Millionen.

Auch Schildbach bekommt seinen Anteil. Für die Jahre 1964 bis kurz vor dem Konkursantrag listet der Insolvenzverwalter später 1,1 Millionen D-Mark an Privatentnahmen auf – zusätzlich zu den 90 000 D-Mark Unternehmergehalt jährlich. Je größer der Konkurrenzdruck durch andere Hersteller wird, desto mehr gerät Alaska Mitte der 1960er Jahre in Bedrängnis.

Schildbach beschließt, auf Spezialgeräte auszuweichen. Doch deren Entwicklung und Produktion kosten Geld. Während der Umstellungsphase ab Mitte 1965 sind monatliche Verluste eingeplant, danach soll es wieder aufwärts gehen. Das klappt auch zu Schildbachs Überraschung gut: Die Gewinne fallen höher aus als erwartet.

Dann Anfang 1967 die Katastrophe: Der Kühlschrank-Markt bricht zusammen. Quelle und Neckermann bieten Geräte für 169 D-Mark an. Schildbach kann nicht mithalten. Er beschließt, die Produktion der Standardgeräte zu drosseln und die der Spezialgeräte zu forcieren. Schildbach weiß seit langem, dass es eng werden wird.

Bereits 1965 bietet er der Konkurrenz an, „Teil der Linde-Familie zu werden”. Das Geschäft kommt nicht zustande. Im Frühjahr 1967 ist das Ende nicht mehr aufzuhalten. Schildbach stellt im Juli Antrag auf Vergleich und legt ein Konzept vor, wie er 40 Prozent der Forderungen aufbringen will.

Alles vergeblich. Die Gläubiger sind zu zahlreich, die Verbindlichkeiten viel zu hoch. Am 2. September wird Antrag auf Anschlusskonkurs gestellt und die Produktion sofort eingestellt. Die noch verbleibenden Kräfte in der Buchhaltung müssen 950 Entlassungen schreiben. Während die Menschen noch hoffen, dass es irgendwie weitergeht und auch in einer turbulenten Bürgerversammlung erklärt wird, die Entscheidung über eine Wiederinbetriebnahme falle erst Ende des Monats, sind in Wahrheit die Würfel längst gefallen: Bereits am 17.

September entscheidet der Gläubigerausschuss, dass Alaska nicht wieder eröffnet. Gläubiger und Mitarbeiter gehen leer aus, es gibt nichts zu verteilen: „Das Schwein Alaska wurde geschlachtet”, schreibt Schildbach in seinen Erinnerungen. Er selbst hatte sich längst ein zweites Standbein geschaffen und 1958 in Spanien unter General Franco mit dem Bau von Häusern begonnen.

  1. Ein kanadischer Investor, der drei Monate nach dem gescheiterten Vergleich Material und Konstruktionsrechte bar bezahlt, ermöglicht es Schildbach, im Fischdorf Cadaqués an der Costa Brava ein Hoteldorf zu bauen.
  2. Mit seiner Frau führt er das Hotel, erweitert es bald um eine Tauchbasis und sogar um eine Kapelle.

Später folgt ein großes Hotel, das „Europahaus”. Bis zu seinem Ruhestand bleibt er in Spanien. In seinen Erinnerungen schreibt er: „Saßen wir alle bei einer Sangria abends nach dem Essen auf der Terrasse am Schwimmbad und schauten aufs Meer, waren wir rundherum glücklich.” Dieter Schildbach starb 2015 im Alter von 98 Jahren in Marienheide.

Wann gehörte Alaska zu Amerika?

Was zunächst wie ein unbrauchbarer, zu großen Teilen ganzjährig vereister Landstrich aussah, entpuppte sich nach und nach als Goldgrube. Die Geschichte Alaskas von seiner Entdeckung bis heute lest ihr hier. – Die Entdeckung Alaskas Im Jahr 1741 hatte der dänische Seemann Vitus Bering im Dienste Russlands Alaska entdeckt.

Nach ihm ist auch das Meergebiet zwischen der östlichsten Spitze Sibiriens und der Westküste Alaskas benannt: Beringstraße. Russland braucht Geld Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Alaska für Russland wirtschaftlich uninteressant. Die Bestände an Seeottern und Pelzrobben, die wegen ihrer Felle gejagt worden waren, gingen stark zurück.

Außerdem hatte Russland wegen einiger Kriege gerade Geldsorgen. So bot der russische Zar dem amerikanischen Präsidenten das Land zum Kauf an. Eisbox oder Goldgrube? Am 30. März 1867 war es so weit: die Vereinigten Staaten erwarben Alaska als Kolonialgebiet von Russland.

Amerikanische Kritiker waren der Ansicht, die 7,2 Mio. Dollar wären zum Fenster hinausgeworfen, da Alaska nur eine unbrauchbare “Eisbox” sei. Doch der Kaufpreis von nicht einmal 5 US-Dollar pro Quadratkilometer hat sich gelohnt: Bereits 5 Jahre nach dem Erwerb des Landes wird zum ersten Mal Gold in Alaska gefunden.

Ein Goldrausch bricht los und Glücksritter aus ganz Amerika ziehen gen Norden. Viele von ihnen bezahlen die Expedition mit dem Leben, aber wer es schaffte, konnte steinreich werden. Schätze in der Erde Noch heute werden Gold, Silber, Zink, Kupfer, Kohle und andere Bodenschätze abgebaut.

Die Haupteinnahmequelle des Landes ist jedoch das Erdöl. Erst 1968 wurden die Ölvorkommen entdeckt, seit 1977 genutzt. Das Öl wird über eine 1300 Kilometer lange Pipelines bis zum Hafen Valdez gepumpt. Alaska wird 49. Bundesstaat Seit 1912 hatte Alaska den Status eines Territoriums der USA. Am 3. Januar 1959 wurde Alaska schließlich als 49.

Bundesstaat in die Vereinigten Staaten aufgenommen. Es ist der nördlichste und zugleich größte Bundesstaat der USA. Mit 1,7 Millionen Quadratkilometern ist Alaska so groß wie ein Fünftel der Gesamtfläche aller übrigen Bundesstaaten. In dem riesigen Land leben jedoch nur 710.231 Menschen (Stand Volkszählung 2010).

  • Das entspricht etwa der Einwohnerzahl Frankfurts am Main.
  • Alaskas Flagge besteht aus acht goldenen Sternen auf blauem Grund.
  • Sieben der Sterne stellen das Sternbild des kleinen Wagens dar, der achte, größte Stern symbolisiert den Nordstern.
  • Er weist darauf hin, dass Alaska der nördlichste Bundesstaat ist.

Mehr über das 49. Bundesland der USA erfahrt ihr unter www.alaska-info.de und hier auf www.wasistwas.de unter Wissenswertes über Alaska. LM – 2.1.04 /aktualisiert rr: 9.3.2012, Bilder: Photodisc Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt

Wann wechselte Alaska nach Amerika?

Alaxsxaq – Land wo das Meer anstrandet Am 30. März 1867 ging ein legendärer Handel über die Bühne. Hierbei wechselten 7,2 Millionen Dollar in Gold und knapp 1,5 Millionen Quadratkilometer Land seinen Besitzer. Zwei Jahre zuvor war der Bürgerkrieg in den amerikanischen Staaten beendet worden, Sklaverei im gesamten Staatsgebiet verboten. Präsident war zum Zeitpunkt des Handels Andrew B. Johnson, ein eher altmodischer, konservativer Südstaaten-Demokrat. Andrew Johnson war nach dem Mord an Abraham Lincoln an die Stelle des ersten Mannes in den USA gerückt, ein zweifellos schweres Erbe. Die Idee des Kaufs dieses riesigen Gebietes weit oben im Norden, von Gegnern des Handels als “Andrew Johnsons Eisbärgarten” bezeichnet, kam jedoch nicht von ihm.

  • Auch wenn sie sich spätestens mit dem Goldfund am Klondike als Glücksfall herausstellte.
  • Die verschiedenen Entdeckungen Alaskas Die – westlich bekannte – Geschichte Alaskas begann 1648, als der Russe Semeon Dezhnev/Deschnjow die (später Bering-Straße genannte) Meerenge durchquert und auf an der Tschukutschen Halbinsel landete.

Rechts ist auf einer historischen Karte Alaska abgebildet (Achtung – beim Klick auf die Karte öffnet sich eine Großdarstellung – evtl. lange Ladezeiten) Zu diesem Zeitpunkt war in den Russen in Sibirien offenbar jedoch bereits bekannt, dass es Handelsbeziehungen zwischen Alaska, Chukchi und den Eskimos Asiens gab. Man geht inzwischen davon aus, dass es entweder zwei Siedlungsphasen über Asien (und die vereiste Meerenge) gab (ca.12.000 – 15.000 Jahre zurückdatiert), oder aber eine Besiedelung über den Seeweg (sozusagen von Insel zu Insel – vergleichbar evtl mit der Besiedelung Islands und Grönlands durch die Wikinger).

  • Im 18. Jahrhundert lebten vermutlich etwa 80.000 Ureinwohner in Alaska.
  • Die Gruppen der Ureinwohner sind durch unterschiedliche kulturelle und ethnologische Wurzeln geprägt.
  • Man nimmt heute an, dass es insgesamt drei Siedlungsbewegungen waren: Die jüngeste Siedlungswelle sollen hiernach die Vorfahren der Aleuten gewesen sein, die am südlichen Rand der Beringsee in Form eines Halbkreises vom amerikanischen Festland in eine Vielzahl von Inseln auslaufen.

Dies ist aufgrund der vergleichsweise weiten Entfernung der Inselgruppe und des Festlandes im Vergleich zu den Küstenregionen zwischen Norton und Kotzebue Sound von Sibirien durchaus verständlich. In den der Beringstraße nahe gelegenen Westküste Alaskas hatten sich in einer zweiten Siedlungswelle die Inuit angesiedelt, fälschlicher Weise auch als Eskimos bezeichnet, die einen großen Teil Alaskas besiedelt hatten.

  1. Die früheste Wanderung von Sibirien nach Alaska fand vor über 10.000 Jahren statt, über die damals aller Wahrscheinlichkeit noch bestehende Landverbindung zwischen Alaska und Sibiren.
  2. Die Indianerstämme, die damals einwanderten, hatten sich an der Südostküste Alaskas in den gemäßigteren Regionen der Halbinsel angesiedelt.

Die Russische Entdeckung – Wie Russland zu Alaska kam Zar Peter der Große (Regierungszeit 1682-1725) wollte sein Wissen – und seine Machtmöglichkeiten – erweitern, dazu gehörte auch die Frage nach den Möglichkeiten von Schiffswegen von Sibiriens Osthäfen über die Datumsgrenze hin zu dem westlichen Kontinent.

Zu diesem Zweck beauftragte er den dänischen Seemann Vitus Bering mit der Suche nach dem Seeweg vom Norden Russlands nach Amerika. Bering, seit 1703 Kapitän der vom Peter dem Großen gebildeten russischen Marine, führte zunächst Linienschiffe und war Kriegsteilnehmer in verschiedenen militärischen Auseinandersetzungen, bevor er sich als Entdeckungsreisender aufmachte.1725 wurde er von Peter damit beauftragt wurde, im Meer von Kamtschatka zu untersuchen, ob es eine Meerenge gab, oder ob es doch eine Landbrücke gab.

Leider waren die ersten Expeditionen (1728 und 1729) nicht sehr erfolgreich. Er kam Alaska (genauer gesagt einer der vorgelagerten Inseln) sehr nahe, aufgrund der Wetterverhältnisse gelang es ihm jedoch nicht, Land zu sehen. Die zweite Kamtschatka Expedition, in Auftrag gegeben von Zarin Anna, war es schließlich, die den Forschungsdurchbruch brachte. Von 1733 bis 1743, über einen Zeitraum von zehn Jahren, war Bering mit seinen Schiffen unterwegs. Insgesamt handelte es sich um drei Gruppen, die gemeinsam und unabhängig voneinander reisten und forschten. Zum einen ging es um die Erfassung von Russlands Norden und Osten auf Karten, dann gab es die „akademische Gruppe“ mit dem Auftrag ethnologische Studien zu betreiben, Flora und Fauna in Sibirien zu erkunden.

Bering als Leiter war mit der dritten Gruppe unterwegs. Diese „pazifische Gruppe“ sollte den Pazifik erforschen und herausfinden, ob es bisher unbekannte Regionen und Seewege gab. In einer ersten Etappe erreichte Bering mit seinen Mannschaften, Wissenschaftlern und Helfern nach vier Jahren das Ochotskische Meer an Sibiriens Ostküste.

Dort begann man mit dem Bau von zwei Schiffen, der St. Peter und der St. Paul, mit denen man dann in See stach. Nachdem die Arbeiten an den Schiffen beendet waren, begann man die zweite Etappe der Reise im September 1740. Über Kamtschatka und einem Zwischenstop bei der späteren Stadt Petropawlowsk lenkte Bering die Schiffe Juni 1741 in Richtung Alaska.

  • Die beiden Schiffe wurden in einem Sturm getrennt und mussten getrennt voneinander weiterreisen.
  • Sowohl Bering an Bord der St.
  • Peter als auch sein zweiter Kapitän Tschirikow mit der St.
  • Paul erreichten Alaska.
  • Tschirikow gelangte in die Nähe der heutigen Stadt Sitka, Bering landete weiter nördlich auf einer der Aleuten-Inseln.

Dort lief die St. Peter auf Grund, und die Besatzung war gezwungen auf der Insel zu überwintern. Unter den Toten dieses Winters war auch Bering selbst. Die Überlebenden bauten aus dem Material der havarierten St. Peter ein Schiff, mit dem sie es zurück nach Kamtschatka schafften.

Während dieses Aufenthalts sammelten der deutsche Georg Wilhelm Steller und Lt. Khitrovo ethnographische Gegenstände, die als Sensation galten. Den 22 Dec 1737. reiste abends um 3 Uhr aus Sankt Peterburg mit meiner Frau Liebsten, unserer kleinen Tochter. auf 3 Schlitten mit 4 Pferden. So beginnt der Reisebericht von Georg Wilhelm Steller, der im Auftrag des Zaren aufbrach.

Die Reise dauerte ingesamt neun Jahre, in denen Steller unter anderem auch als erster Europäer die sogenannte “Stellersche Seekuh” dokumentierte. Die Aufzeichnungen der ersten Etappe galten seit dem 18. Jahrhundert verschollen, bis sie 2001 von einem Historiker wiederentdeckt wurden.

Allgemein wird dieses Aufenthalt als die europäische Entdeckung Alaskas gesehen. Unter der Beute, die man an Bord der Expeditionsschiffe mitführte, waren eine beträchtliche Menge an Fellen von Füchsen und Seeottern. Mit erheblichem Gewinn konnten sie diese nach ihrer Rückkehr in Kamtschatka verkaufen.

Die Russisch-Amerikanische Kolonie Alaska Die Tatsache dieser Gewinne erregte zwangsläufig die Aufmerksamkeit von Händlern und Pelzjägern. Immer wieder fuhren einzelne Abenteurer vom Petropawlowsk („Peterpaulshafen“, eigentlich Awatscha, Hauptort der Halbinsel Kamtschatka) nach dem gegenüberliegenden Amerika, um ebenfalls Füchse und Ottern zu jagen.

Bald darauf entschlossen sich mehrere sibirische Händler dazu, mit ihren Einlagen eine gemeinsame Handelsfirma zu gründen. Ihr Ziel war es, den Handel mit Pelzen aus Sibirien und Alaska zu dominieren. Als Folge dieser Entdeckungen wusste man, dass die beiden Kontinente Amerika und Asien sich an einer Stelle bis auf ca.

dreißig Stunden näherten, die Beringstraße. Hinzu kam, dass die Straße (damals) immer wieder mit Eis bedeckt war. Zum einen wurde so ein Übergang über das Eis grundsätzlich denkbar, zum anderen war trotz des Eises eine Einfahrt ins Polarmeer möglich. Damals nahm der russische Zarenhof wenig Notiz von diesen Entdeckungen, man war mehr mit sich und der Innenpolitik beschäftigt.

In den kommenden Jahren betreiben die Russen immer stärker die Ausbreitung ihrer Handelsbeziehungen mit den Aleuten und den anderen Völkern, die in Alaska leben. Nicht immer waren die Kontakte friedlich. Ähnlich den Konflikten der Siedler in Nordamerika kam es auch zwischen russischen Pelzjägern und Ureinwohnern zu Auseinandersetzungen.

Es kam zu Strafexpeditionen, in denen die Russen versuchten, ihre Vorherrschaft gegenüber den Aleuten deutlich zu machen. Aus dem Jahr 1764 gibt es den Bericht des russischen Kapitäns Stepan Glotov, der den Winter mit seiner Mannschaft auf der Insel Kodiak verbrachte und von den Angriffen, der Taktik und den Waffen der Inselbewohner berichtet.

Die Pelzjäger legten Handelsstationen an, häufig armselige Hütten ohne jeden Komfort, die in der Regel nicht dauerhaft bewohnt waren, sondern nur zu bestimmten Zeiten im Jahre durch Schiffe aus Sibirien oder Kamtschatka besucht wurden. Die “Odinotschkas”, so nannte man die Hütten, war damals der Begriff für eine “Einsiedelei” oder ein “vereinzeltes Gehöft”.

Nicht weniger primitiv als die Unterkünfte waren die Schiffe, mit denen die Jäger über die Meerenge kamen. Es gibt Berichte über „Schiffe“, die diesen Namen nicht verdienten, und teilweise nur aus Brettern bestanden, die man mit Lederriemen, Seilen oder Sehnen miteinander verbunden hatte.

  1. Ein Wunder, dass eine große Menge dieser Fahrzeuge auf der Reise verloren gingen.
  2. Auf dem gleichen Weg kamen die Überlebenden wieder zurück, häufig mit reicher Beute – und machten gute Geschäfte.
  3. Die so erbeuteten Felle wurden bis nach Moskau geschafft, gelangten nach China, das seit 1728 mit einem Handelskontrakt verbunden war, oder auch noch weiter nach Westen.

Erst 1766 (unter der Zarin Katharina der Großen, der die profitablen Aussichten klar wurden) wurde eine neue Expedition veranlasst.1770 kam es zu einem – offenbar dem ersten – festen russischen Gebäude in Unalaska, auf den Inseln der Aleuten. Zwei Jahre später schließlich kam es zu der ersten ständigen Siedlung von Russen in Unalaksa.

  • Mittlerweile war es auch anderen Mächten nicht entgangen, dass sich die Russen auch jenseits der Beringstraße ausbreiteten.
  • Die Spanier befahlen eine Aufklärungsreise.
  • Von Mexiko aus segelte man an der Pazifikküste entlang nach Norden.
  • Diese Expedition gelangte nach Südost Alaska.
  • Auch James Cook berichtet von Alaska.

Aus dem Jahr 1778 gibt es Karten aus der Feder Cooks über die Südküste Alaskas. Das russische Gebiet umfaßt den nordwestlichen Theil des Continents von Nord-Amerika, von der Behringsstraße ostwärts bis zum St. Eliasberg (60 Grad nördlicher Breite), von da südlich, die Küste des stillen Meeres entlang, im Ganzen 394,000 O.-Meilen.

  • Das Land ist sehr gebirgig, einzelne Schneegipfel erreichen eine ungewöhnliche Höhe, so der St.
  • Elias 17,000 Fuß.
  • Vom Inneren des Landes ist beinahe nichts bekannt.(.).
  • Auch die der Küste entlang gelegenen Inseln gehören zu Rußland; die bedeutendsten sind (von Norden nach Süden): Kodiak, Sitka, Prinz Eduards Insel, Königin Charlotte oder Washington Insel.

— Das Klima von russisch Amerika ist sehr kalt, im Sommer regnerisch, im Winter von häusigen Schneefällen begleitet. — Das Land gehört der russisch-amerikanischen Compagnie, die von Kaiser Paul das Monopol des Pelzhandels an diesen Küsten erhielt. Die erste Niederlassung geschah auf der Insel Kodiak, die Hauptstation der Compagnie befindet sich in Neuarchangel an der Küste der Insel Sitka mit ungefähr 1000 Einwohnern.

Im Innern des Continents herrscht Rußland nur dem Namen nach, nur einige Indianerstämme an der Küste, die einen Pelz- und Tauschhandel mit Rußland treiben, erkennen seine Oberhoheit an, die im Innern dagegen sind ganz unabhängig.1 Die Russisch-Amerikanische Handelskompagnie Es war den in Alaska lebenden Ureinwohnern, Indianerstämmen des Südostens, Inuit und Aleuten, unmöglich, sich dauerhaft gegen die übermächtigen Russen zu wehren.

Sie waren ihnen zwar zahlenmäßig durchaus überlegen, gegen Waffen wie Kanonen oder Gewehre hatten sie wenig aufzubieten. Aus den einzelnen Trupps von Jägern und Händlern wurden größere Gruppen, die zunächst nur einzelne Behausungen hatten, später ein erstes festes Gebäude errichteten, bis schließlich eine erste Siedlung entstand. Diese Gruppen von sibirischen Fellhändlern, den Promyshleniki, wurden immer besser organisiert.

  1. Unter der Führung ihres Sprechers, dem sibirischen Händler Schelichkof, gelang es ihnen schließlich, den Zarenhof von der Wichtigkeit einer Handelsorganisation zu überzeugen, die – wenig verwunderlich – von ihnen dominiert wurde.
  2. Es entstand die Russisch-Amerikanische Handelskompagnie.
  3. Die Kompagnie ist einen eigenen Artikel wert, der als Ergänzung zum Kalenderblatt morgen erscheinen wird.

Im Laufe der Zeit wurden sie so bedeuten, dass sie vom Zar selbst die Erlaubnis einer eigenen Flagge erhielten. Russland und Amerika beginnen zu verhandeln Die Vereinigten Staaten strebten danach, keine andere (Kolonial-)Macht auf dem Nordamerikanischen Kontinent zu haben – und davon waren sie zu jenem Zeitpunkt noch weit entfernt: Neben Russland, das neben Alaska auch noch in Kalifornien mit Jägern und Händlern aktiv war, erhob Spanien Anspruch auf einzelne Gebiete, die Briten hatten Land in Kanada für sich beansprucht. Die sogenannte “Monroe-Doktrin” (benannt nach dem amerikanischen Präsidenten James Monroe) von 1823 hielt genau dieses Bestreben fest. “Preis” für die Nichteinmischung der Vereinigten Staaten in Belange und Kriege der europäischen Staaten war die Wahrung der exklusiven Interessen der Vereinigten Staaten auf den amerikanischen Kontinenten.

Ein Bruch dieser “kontinentalen Unversehrtheit” würde von den USA als Bedrohung der Sicherheit gesehen – und entsprechend beantwortet. So kam es den USA sehr entgegen, dass Spanien so geschwächt war, dass es Florida an die USA verkaufte.1846 sorgten die USA für einen Zwischenfall mit Mexiko. Es kommt zu einem Krieg, in dessen Folge Mexiko die heutigen Staaten Kalifornien und Utah, Nevada und New Mexiko an die USA abzutreten.

Da man Kanada nicht in ihren Einfluss bringen kann, kommt ihnen Alaska gerade recht. Andrew Jackson, unter dessen Regierungszeit der Kauf von Alaska vorgenommen wurde, war schon vor seiner Zeit als Präsident ein Mensch der “Grenzverschiebung”. Er war es, der ohne Genehmigung der damaligen Regierung mit seinen Truppen in Florida eindrang, spanische Städte einnahm und dafür sorgte, dass sich die Spanier aus Nordamerika zurückzogen.

In Russland waren durchaus nicht alle der Meinung, Alaska sei wertlos. Man hatte Petroleum und Kupfer gefunden, außerdem gab es Hinweise auf (vermutlich kleine und unbedeutende) Goldvorkommen. Die Handelsgesellschaft war verschuldet, die Fellausbeute ließ immer weiter nach. Die Pro-Asien-Fraktion in Petersburg, darunter Nicholas Muraviev, Generalgouverneur von Ostsibirien, drängten auf eine Entscheidung für Asien und gegen Alaska.

Neben den USA waren auch die Engländer an Alaska interessiert. Russland jedoch war mit der englischen Großmacht in den Krimkrieg verwickelt. Es erlebte die englische Marine, die durch ihre Präsenz im nördlichen Pazifik und in Nähe des russischen Hafens Petropavlovsk ihre Macht deutlich zur Schau stellte.

Dies trug dazu bei, dass England als Käufer Alaskas uninteressant wurde. Die USA rückten in den Fokus. Bei einem Verkauf Alaskas an die USA, so Muraviev in einem Memorandum, könnte man sich die junge Nation zum Freund machen – und sie damit England entfremden.1843 war es bereits einmal zu einer “vollkommen harmlosen” Anfrage von zwei amerikanischen Politikern an den russischen Botschafter in den USA gekommen.

William Marcy, ein Staatssekretär, und der Senator William M. Gwin fragten nach, was denn von den Gerüchten zu halten sei, nach denen Russland plane seine Kolonien in Nordamerika zu verkaufen. Baron Eduard de Stoeckel, der Botschafter, verneinte dieses Ansinnen energisch – doch konnten die Russen aus dieser Anfrage entnehmen, dass Amerika durchaus Interesse an einem Kauf der Region hatten.

Nach diesem ersten Anlauf herrschte für Jahre Stille in dieser Sache. Mit dem Tod von Zar Nicolaus 1. in Jahre 1855 und dem Nachrücken seines Sohnes Alexander 2. auf dem Thron, kam neue Bewegung in den Verkauf. Alexander baute stark auf seinen jüngeren Bruder, Großfürst Constantine. Wie auch Nicholas Muraviev vertrat Constantine die Ansicht, dass man sich von Russisch-Amerika trennen sollte.

Alle diese Gedanken und Überlegungen, sowie offenbar bereits erste geführte inoffizielle Gespräche brachen abrupt ab, als in Amerika der Bürgerkrieg ausbrach. Nach der Erkundungsreise von Pavel Golovin, der 1862 im Auftrag des Zaren einen Bericht über Russisch-Amerika und die Handelskompagnie einreichte, erkannte Russland zu seinem Schrecken, welche riesigen Ausgaben mit dem Besitz Alaskas auf sie zukommen würden.

  1. Das Eisenbahnsystem, so Golovin, musste ebenso ausgebaut werden wie der gesamte Rest der Infrastruktur.
  2. Die Kompagnie habe vollkommen versagt.
  3. Russland, das eher Geld benötigte statt welches auszugeben hatte, war von diesen Tatsachen nicht begeistert.
  4. Erneut rückte die Frage eines Verkaufs in den Fokus.

Im Dezember 1866 kam es zu dieseem Thema zu einem Treffen in St. Petersburg, bei dem hochrangige Politiker und Berater zusammenkamen. Die Regierung war in Alarmbereitschaft: Der Aktienkurs der Russisch-Amerikanischen Handelsgesellschaft fiel rapide, sie war praktisch bankrott ist und benötigte dringend die Hilfe des russischen Staates in Form von einer Finanzspritze. Eduard von Stoeckel erhielt vom Zaren den Befehl, sofort nach seiner Rückkehr mit Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten zu beginnen. Tatsächlich nahm er direkt nach seiner Ankunft – noch von New York aus – Kontakt mit dem Staatssekretär William Seward auf.

Man nimmt an, dass Thurlow Weed, ein damals bekannter Politiker, als Vermittler fungierte. Am Montag dem 11. März 1867 begannen die Verhandlungen. Zunächst sprach man über eher weniger wichtige Themen, bis Seward direkt fragte, ob Alaska zu verkaufen sei. Nach einer zustimmenden Antwort Stoeckels eilte Seward zu seinem Präsidenten mit der neuen Nachricht.

Anders als Stoeckel, für den ganz klar war, dass man hier zuschlagen musste, zögerte Johnson. Er wollte dies erst mit seinem Kabinett besprechen und seine Entscheidung von der seiner Berater abhängig machen. Schließlich gelangte die Regierung der USA zu einer positiven Antwort, und Seward kehrte zu Stoeckel zurück – mit dem Auftrag, den Kauf abzuklären. Nach einem Bericht des Sohnes von Seward suchte Stoeckel den Außenminister am Abend des 29. März in dessen Privathaus auf und überbrachte die Nachricht, dass der russische Zar mit dem Angebot einverstanden sei. Gleich am darauffolgenden Tag sollte der Vertrag unterzeichnet werden.

Seward, voller Ungeduld, wollte nicht warten und stellte die Gegenfrage, warum man dies nicht gleich unter Dach und Fach bringen sollte. Noch in dieser Nacht holten beide Vertragsseiten ihre Berater und Mitarbeiter aus dem Bett und bestellten sie in die Büros des State Department, wo nach mehreren Stunden weiterer Verhandlungen die Vertragsentwürfe fertig gestellt wurden.

Da weder Seward noch Stoeckel die Vollmachten zu einer endgültigen Zustimmung hatten, gingen die Verträge an ihre jeweiligen Regierungen zur Begutachtung. Die Kaufsumme, für die Russisch-Amerika den Besitzer wechselte, betrug 7,2 Millionen US-Dollar in Gold. Mit diesem Vertrag, der am 30. März 1867 beschlossen wurde, und mit der Übergabe Alaskas an die USA, die am 18. Oktober des gleichen Jahres stattfand, ging die Ära der russischen Regierung in Alaska zu Ende. Die Botschaft des Verkaufs war für die meisten Staaten wenig erwähnenswert.

Sylvia Englert – Cowboys, Gott und Coca-cola, Campus Verlag, 2005 Claus-M Naske, Herman E. Slotnick – Alaska: A History of the 49th State, University of Oklahoma Press, 1994 http://www.seemotive.de Globus: illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde, Band 11, Verlag F. Vieweg und Sohn, 1867 National Geographic Deutschland, 2/2007 http://www.nationalgeographic.de

Friedrich Heinrich Kittlitz – Denkwürdigkeiten einer reise nach dem russischen Amerika, nach Mikronesien und durch Kamtschatka, Band 1-2, Verlag J. Perthes, 1858 o.V. – De Aarde en haar volken, Jaargang 1892 Alaska Territory Late Russian America, Illustrated London News, 1868 Andrei Valterovich Grinev – The Tlingit Indians in Russian America, 1741-1867, Univ. of Nebraska Press, 2005

sowie weitere Quellen, genannt im Artikel zur Russisch-Amerikanischen Handelskompagnie Der Gästezugang für Kommentare wird vorerst wieder geschlossen. Bis zu 500 Spam-Kommentare waren zuviel. Bitte registriert Euch.

Was kostet das Leben in Alaska?

Wie teuer ist eine Reise nach Alaska? – Ein Alaska Urlaub kostet durchschnittlich 1610 Euro pro Woche ohne Flugkosten. In diesem Preis sind die Unterbringung in einer 3-Sterne-Unterkunft, preiswerte Aktivitäten, die Anmietung kleines Autos und Mahlzeiten in einem Standardrestaurant enthalten.

Sie sollten also mit einem Budget von etwa 230 Euro pro Person und Tag rechnen. Wenn Sie etwas sparsamer leben, können Sie in Alaska auch mit weniger Budget auskommen und auf Kosten von 72 Euro pro Tag kommen. Sie können Geld sparen, wenn Sie zum Beispiel in günstigeren 1–2*-Hotels übernachten, öffentliche Verkehrsmittel benutzen, preiswerte Aktivitäten unternehmen und in Fastfood-Restaurants oder Diners essen.

Wer sich in seinem Alaska Urlaub ein bisschen mehr Luxus gönnen möchte, hat eine große Auswahl. Mit einem Budget von mindestens 360 Euro pro Person und Tag können Sie in 4–5*-Hotels übernachten, privat geführte und exklusivere Aktivitäten unternehmen, einen eigenen Geländewagen mieten und in ausgewählten Restaurants essen.

Alaska Reisekosten Kleines Budget Mittleres Budget Hohes Budget
Flug ab 670 € ab 1310 € ab € 3290
Unterkunft ab 45 € ab 75 € ab 90 €
Aktivitäten ab 15 € ab 50 € ab 100 €
Transport 4 – 10 € ab 90 € ab 120 €
Mahlzeiten 8 – 12 € 15 – 30 € 50 – 100 €

Alle angegebenen Preise und Kosten wurden von unseren Reiseexpert*innen vor Ort überprüft und basieren auf einer Reise im Jahr 2022. Die Kosten gelten pro Person und Reisetag, Die Gesamtkosten für eine Reise nach Alaska können bei mehr Reisenden niedriger ausfallen.

Wie viel Mal passt Deutschland in Alaska?

Große Fläche, wenig Einwohner – Alaska kommt von „Alyeska”, was so viel wie „großes Land, großer Staat” bedeutet. Und das ist es auch! Er ist mit Abstand der größte Staat der USA, Deutschland passt mehr als viermal hinein. Dennoch sind viele Teile des Staates unbewohnt und nur ca.700.000 Menschen leben dort. Die meisten Menschen (250.000) leben in Anchorage, so wie ich.

War Alaska früher russisch?

Vor 60 Jahren wurde Alaska 49. Bundesstaat der USA. Früher gehörte Alaska als Russisch-Amerika zu Russland.1867 hatte der Zar das Land an Amerika verkauft.

Welche Traditionen gibt es in Alaska?

Das Hundeschlittenfahren ist eine Tradition der Ureinwohner Alaskas, die in dieser Region vor Jahrhunderten eingeführt wurde. Im Spätwinter und zu Beginn des Frühjahrs feuern viele Fans ihre Favoriten bei den Sprint-Hunderennen an, etwa bei den dreitägigen Offenen Nordamerikanischen Meisterschaften Mitte März.

Was denkt Miles über Dr Hyde?

Dr. Hyde is a very old religion teacher at Culver Creek. Miles thinks that he’s a genius, even though he once kicks Miles out of class. Dr. Hyde encourages his students to think about the meaning of life and death, and after Alaska dies, he changes his final exam and asks students to answer Alaska ‘s question about how to escape the labyrinth of suffering.